Wichtige Persönlichkeiten im Adri und in Herbergsbad
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Achtiporax - Drachengott
Volk: Grüner Drache
Seit Jahrhunderten hat kein Mensch Achtiporax mehr gesehen. Jüngere Schriften seiner Verehrer lassen darauf schließen, dass er lediglich an einem fernen Ort schläft und auf seine Jünger wartet. Die Druiden des Adri sollen über ein Artefakt wachen, das sicherstellt, dass er auch in Zukunft weiterschläft.
Einstmals war er der Herrscher über den gesamten Adri und seine Herrschaft währte lange und grausam.
Klim Agera - Schneider
Volk: Mensch (reinrassiger Suel)
Klim Agera, ein Flüchtling vor den Schergen der Scharlachroten Bruderschaft aus dem Südosten, hat sich in Herbergsbad als Schneider niedergelassen. Er hat keinen eigenen Laden, sondern durchzieht als eine Art "Wanderhandwerker" die Stadt. Von daher kann er sich nicht nur rühmen, einer der besten Schneider der Stadt, sondern auch meist außergewöhnlich gut informiert zu sein. Man munkelt, er habe sich mittlerweile sein eigenes, kleines Informationsnetzwerk geschaffen. Er ist etwa 1,85 m groß und sehr schlank, mit hellblauen Augen und schulterlangem blonden Haar. Wie es seinem Berufsstand ziemt, ist er meist ausnehmend gut gekleidet.
Almyra - Wache des Herzens
Volk: Feendrache
Almyra ist für einen Feendrachen recht groß. Sie wurde auf einer
Taschenebene geboren, auf der der Drachengott Achtiporax ruht. Wann sie
geboren wurde ist unklar, da es auf der Ebene keine Zeitrechnung gibt. Das
sie bereits älter ist, kann man aus ihrer Größe schließen.
Einige Abenteurer haben sie von dort gemeinsam mit dem Herz des Adri auf die Oerde gebracht. Und da sie bereits auf der Taschenebene das Herz als Teil
ihres Hortes bewachte, ernannte sie Athanasia Baumling zur Wächterin des
Herzens im Adri.
Anarkin - Ex-Prälat von Almor und Prälat von Herbergsbad
Volk: Mensch (Oeridianer)
Wenn die alten Berichte über ihn stimmen, so ist er vor etwa 60 Jahren in Herbergsbad geboren worden, etwa 1,80 m groß und von kräftiger Statur. Er soll dunkle Haare und Augen haben. Natürlich könnten die Haare bei seinem Alter auch schon ergraut sein.
Er lebte bis zum Tag des Staubes - der Zerstörung von Thingplatz - dort und arbeitete in der religiösen Hierarchie der Prälatur.
Er war der letzte Hierarch des Heironeous von Almor und gewählter Prälat von 577 - 581 AZ. Man ging davon aus, dass ihn der Konvent der Vereinigten Kirchen für die Zeit von 587 - 591 AZ wieder zum Prälaten gewählt hätte, wäre Almor zu diesem Zeitpunkt nicht schon Geschichte gewesen.
Anarkin hat die Zerstörung von Thingplatz überlebt, da er sich zu diesem Zeitpunkt gerade in seiner Heimatstadt Herbergsbad befand. Er hat dort Unterschlupf gefunden und im Untergrund für eine Wiederherstellung der Prälatur gearbeitet. Er trat gelegentlich als der mysteriöse Prophet Medarkus in der Öffentlichkeit auf.
Seit der Revolution ist er das Stadtoberhaupt von Herbergsbad. Er bemüht sich um die Wiederaufbau der Stadtverwaltung nach dem Vorbild der Prälatur von Almor. Anarkin hat zugesagt, sein Amt niederzulegen und den Platz für einen Nachfolger freizumachen, sobald sich die Situation stabilisiert hat.
Meblick Andau - Wirt des "Torkelnden Paladin"
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Rhennee-Mischling)
Meblick ist eher klein (1,65 m), untersetzt, hat einen riesigen Kugelbauch und wirkt auf seine Art recht gemütlich. Er hat dunkle Haare und graue Augen. Er ist etwa Mitte 40.
Meblick ist der Wirt des weit über die Grenzen Herbergsbads bekannten "Torkelnden Paladin". Die Preise des Etablissements sind recht hoch, wobei auch die Qualität der angeboten Waren und Leistungen über dem Durchschnitt liegt.
Auch wenn er recht gemütlich wirkt, so ist Meblick jederzeit in der Lage, sich seiner Haut zu wehren. Dies haben in der Vergangenheit schon oft Gäste zu spüren bekommen, die sich nicht zu benehmen wussten. Auch seinen Geschäftspartner und Konkurrenten ist Meblick als harter, aber durchaus fairer Geschäftsmann bekannt.
Jerrina Antdeck - Feldwebel der Stadtwache Herbergsbad
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Suel-Mischling)
Jerrina ist etwa 1,65 m groß, untersetzt und muskulös. Sie hat dunkelbraune Haare mit grauen Strähnen, die sie nur wenige Zentimeter kurz trägt. Sie hat dunkle Augen. Durch ihr markiges Auftreten schafft sie es immer wieder, sich Respekt zu verschaffen. Sie ist Ende dreißig.
Jerrina arbeitet seit über 15 Jahren bei der Stadtwache. Sie hat in dieser Zeit schon viele Vorgesetzte und Doktrinen kommen und gehen sehen. Sie ist sich sicher, dass es keine Alternative zu einer verlässlichen und starken Stadtwache gibt.
Sie erhält wegen ihrer vielen Verdienste um die Stadt im Winter 597 AZ ein Offizierspatent verliehen und wird Nachfolger von Rannod Daul. Im Rahmen der Revolutionskämpfe stellt sie sich auf die Seite von Anarkin und unterstützt den Freiheitskampf des Volkes. Im Anschluss an die Kämpfe wird sie zur Ersten Hauptfrau der Stadtwache von Herbergsbad ernannt. Sie ist dem neuen Innenminister Relmar direkt unterstellt.
Beradin Apfelkern - Holzhändler, Schatzsucher
Volk: Flan-Oeridianer-Mischling
Beradin ist ein kleiner Mittfünfziger, mit grauem Haar und Vollbart. Er hat einen Wohlstandbauch und trägt teure aber schlichte Kleidung, wie sie typisch für Händler ist.
Er wird mit der Aktionsfront Freies Almor in Verbindung gebracht, jedoch reichen die Beweise nicht aus, um ihn dingfest zu machen und sein Einfluss und Reichtum ist zu groß, dass er ohne Aufsehen zu erregen vom Erdboden verschwinden könnte.
Kerlon Arghlan - Waldläufer, Dorfältester einer Waldmenschensiedlung im Adri
Volk: Mensch (Flan)
Kerlon ist groß (etwa 1,90 m), muskulös. Er hat eine Halbglatze, der Haarkranz besteht aus hellbraunen und weißen Haaren. Seine Augen sind braun. Er ist an die 60 Jahre alt.
Er steht einer kleinen Waldmenschsiedlung vor, die am Rand des Weges liegt, der von der Handelstraße zwischen Herbergsbad und Alfersfurt zur Goldklamm führt.
Eldan Arkion - Schauspieler, "Aerdy-lebt!"-Gesellschaft
Volk: Mensch (Oeridianer)
Eldan Arkion war ein Alter-Ego von Anarkin, das dieser genutzt hat, um Kontakte mit der Außenwelt, besonders im Vereinigten Königreich von Ahlissa, zu knüpfen.
Graulem von Atirr - Kämmerer
Volk: Mensch (Oeridianer), mit einigen Flan-Einflüssen)
Graulem ist etwa 1,70 m groß. Er ist schlank, manche würden ihn ausgemergelt nennen. Seine Haare sind schwarz, aber Gerüchte behaupten er würde sie färben. Seine Augen sind grau mit einem Stich ins Grüne. Man schätzt ihn auf etwa 50 Jahre.
Als Kämmerer kümmert sich Graulem um die Finanzen des Fürstentums und gehörte zum Kreis der engsten Vertrauten von Prinzessin Karasin. Er ist ein weitläufiger Verwandter von Karasin und mit ihr nach Herbergsbad gekommen, als sie Fürst Corazell 577 AZ geheiratet hat.
Seine guten Kontakte am Hof von Kalstrand und ein rascher Seitenwechsel haben dazu geführt, dass er keine Bestrafung nach der Revolution befürchten muss. Im Gegenteil - er wird Teil der Stadtregierung von Anarkin bleiben.
Talor von Atirr - Aristokrat und Freiheitskämpfer (?)
Volk: Mensch (Oeridianer)
Talor war ein 1,75 cm großer Mann, der die Höhen und Tiefen des Adels gesehen hat. Seinen dicken Wanst versteckt er mit maßgeschneiderter Kleidung aus teuren Stoffen, die jedoch schon bessere Tage gesehen hat. Flecken, Fransen und lose Knöpfe zeugen vom Abstieg dieses Mannes ins Elend.
Er war in nüchternem Zustand recht verschlossen und ruppig. Eine stete Alkoholfahne schien ihn zu umgeben. Er trug einen ungepflegten Bart und seine grauschwarzen Haare standen ihm wirr in alle Richtungen vom Kopf ab. Seinem Dialekt nach zu urteilen, lebte er den Großteil seines Lebens in der Nähe des heutigen Nördlichen Königreichs der Aerdy.
Er hatte sich der Aktionsfront Freies Almor angeschlossen, da er seine entfernte Verwandte Karasin abgrundtief hasste und sich wohl erhoffte, sie nach ihrer Beseitigung zu beerben. Er stirbt in den Wirren der Revolution irgendwo in der Kanalisation von Herbergsbad.
Volk: Elf (Grauelf)
Niorwe ist auch für eine Elfe von ehrwürdigem Alter. Diejenigen, die sie im Herbst des Jahres AZ 593 trafen, schätzten sie auf ein Alter von über 500 Jahren. Sie trägt ihr silbrig-weißes Haar hüftlang und hat violette Augen.
Sie soll eine freundliche Bestimmtheit und eine starke Macht ausstrahlen, die diejenigen, die sie getroffen haben, tief beeindruckt.
Athanasia Baumling - neue Erzdruidin des Adri
Volk: Halbling
Athanasia ist von durchschnittlicher Größe für einen Halbling, allerdings eher schlank. Ihre lockigen roten Haare reichen fast bis zum Boden, und sie hat leuchtend grüne Augen. Sie ist ungefähr 50 Jahre alt.
Athanasia wirkt sehr verschlossen. Manche behaupten gar (insbesondere jene, die schon mit ihr aneinandergeraten sind), sie wäre unfreundlich. Solange man die Natur in Frieden lässt, ist sie allerdings eher hilfsbereit - man sollte nur nicht einen Baum abholzen und Athanasia dann um Hilfe bitten... Es ist nicht bekannt, wo Athanasia eigentlich wohnt.
Im Herbst des Jahres 595 AZ hat sie im rituellen Duell ihre Vorgängerin Immonara als Erzdruidin der Region abgelöst, nachdem die beiden Druidinnen noch bei der Abwehr einer alten Feindin Immonaras, der Vettel Ugleranod, zusammengearbeitet hatten. Gleichwohl das Duell durch störende Einflüsse von außen unregelmäßig ablief, erklärte es der anwesende Große Druide für rechtens und rief Athanasia zur neuen Erzdruidin aus.
Athanasia hat im Herbst 598 AZ dafür gesorgt, dass das sagenhafte Herz des Adri wieder zurück in den Wald kehrt und nun dafür sorgt, dass der Wald nicht weiter schwindet, sondern im Gegenteil zu seiner vormaligen Größe wachsen kann. Neben ihr wissen nur noch einige Abenteurer, was das Herz genau ist und wo es sich im Wald befindet.
Benno Berenos - Händler im Ruhestand
Volk: Mensch (Oeridianer)
Er ist etwa 1,65 m groß und vielleicht 55 Jahre alt, dunkler Teint, etwas korpulent und hat nur noch einen Kranz schwarzer Haare, die aber auch schon merkliches Grau zeigen. Er ist durchaus charmant, gebildet und höflich, vielleicht ein wenig fixiert auf Gartenbau und Pflanzen.
Er hat sich um das Jahr 596 AZ in Herbergsbad angesiedelt.
Ellarin, Callra und Hedwick Bergom (die "Meisterbauer-Schwestern") - Ingenieurinnen
Volk: Gnom
Alle drei sind von unbestimmbarem Alter und um einen Meter groß.
Die legendären Meisterbauer-Schwestern, vielbeachtete Ingenieurinnen und Aquädukt-Expertinnen, sind eigentlich immer nur zu dritt anzutreffen. man ist sich nicht sicher, ob sie Drillinge sind oder sich einfach nur so sehr ähnlich sehen.
Wenn man sie nicht gerade lauthals über verschiedene Bautechniken diskutieren hört, sind sie einem Bierchen nicht abgeneigt - und wenn man etwas über gnomische Baukunst (und menschliche Unfähigkeit in der Architektur) erfahren möchte, sind sie die erste Adresse. Sie sind die inoffiziellen Anführerinnen der Glorreichen Gnomenarchitekten des Verbesserungsbedürftigen Fürstentums. Kallra Gergom wurde kürzlich von der "Wetterhexe" Oromandia Sturmwind entführt, konnte aber von mutigen Abenteurern befreit werden.
Grubbo Bergom - Fremdenführer
Volk: Gnom (Felsgnom)
Grubbo ist 1,04 m groß; er hat grüne Augen, leicht gebräunte Haut und blonde Haare. Er ist einer der besten Fremdenführer, die Herbergsbad zu bieten hat, und kennt nicht nur die Stadt, sondern auch ihr Umfeld wie seine Westentasche. Da er früher selbst als Abenteurer unterwegs war, kann er auch Anekdoten von seinen Reisen zu anderen Orten einstreuen.
Wie die meisten Gnome, redet Grubbo fürchterlich viel und fürchterlich schnell, ist dadurch aber meist in der Lage, in sehr kurzer Zeit sehr viele Informationen in anschaulicher und zudem unterhaltsamer Form an den Kunden zu bringen.
Shalast Bishederry - Priesterin der Ehlonna
Volk: Elf (Waldelf)
Shalast ist etwas über 1,50 groß und von zierlicher Gestalt. Sie hat schwarz Haare und braun-grüne Augen. Sie ist über 200 Jahre alt.
Shalast lebt mit ihrem Bruder Flestin Trisanth und ihrem Sohn Hamelic in Sicherwald. Von dort betreut sie die Siedlungen im östlichen Adri. Sie war mit einem menschlichen Druiden des Obad-Hai namens Islonis verheiratet, von dem man glaubt, dass er seit einiger Zeit tot ist.
Ealu Braukind - Wenta-Priesterin
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Ealu ist etwas über 1,70m groß und von nicht allzu schlanker Statur. Sie hat dunkelblonde Haare, in die sie meist etwas Ähnliches wie ein Bündchen Stroh, eine Ähre etc. eingeflochten hat. Sie hat dunkle Augen und ist Mitte/Ende zwanzig.
Sie ist meist auffällig bunt gekleidet und scheint auch ansonsten von sehr optimistischer Grundeinstellung zu sein. Sie hat sich vor kurzem in Alfersfurt niedergelassen und den örtlichen Brauereibesitzer Ernston Mältzer geheiratet.
Ernston Mältzer hat sie kennengelernt, als sie die Menschen Alfersfurts von der Nützlichkeit ihrer Göttin überzeugen wollte und
erfreut feststellen durfte, dass es am Ort bereits eine ausgezeichnete Brauerei gab, die auch von einem recht sympathisch
wirkenden Mann betrieben wird. Als dann auch noch ihre Glaubensansätze bei ihm auf fruchtbaren Boden fielen, war es um die
beiden geschehen.
Raynard Byrgel - Magier, Assistent des Olafsdottir
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Raynard ist etwa 1,75 m groß, schlank und hat dunkelbraune, lockige Haare. Er ist Mitte dreißig.
Er ist selten in Herbergsbad anzutreffen und arbeitet meist im Labor seines Meisters Olafsdottir. Es scheint jemanden zu geben, der in Herbergsbad unter seinem Namen aufgetreten ist, aber anders aussah. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um den mysteriösen Edard Morfun.
Caleb - Bandit
Volk: Mensch (Flan-Suel Mischling)
Caleb ist über 1,90 m groß, muskulös und kräftig gebaut. Er hat schwarzes, lockiges Haar, einen Vollbart und blau-graue Augen. Wenn er noch lebt, müsste er wahrscheinlich Ende dreißig sein.
Caleb terrorisierte mit seiner Bande in den Jahren nach den Kriegen die südlichen Feuersteinhügel und den westlichen Adri (mithin die Gegend um Herbergsbad). Vor etwa fünf Jahren verschwand er; jedoch verstummten die Gerüchte nie, die behaupteten, er sei wieder aktiv geworden. Diese Gerüchte entpuppten sich immer als dies: Gerüchte, ohne wahren Kern.
Andira Cálem - Schauspielerin, Mitglied der „Aerdy Lebt!"-
Gesellschaft
Volk: Mensch (Oeridianer-Rhenee-Mischling)
Andira ist Mitte/Ende vierzig, von schlankem und hohem Wuchs. Sie hat kastanienbraunes Haar und dunkle Augen.
Andira hat sich in Herbergsbad einen großen Namen erworben. Umso mehr wurde es bedauert, dass sie Mitte des Jahres 593 AZ ihr Institut zur Förderung bildender Künstler schloss und sich
der fahren Schauspieler-Truppe der „Aerdy Lebt!"-Gesellschaft anschloss.
Andira selbst begründete ihren Entschluss damit, dass ihr das Leben
auf der Straße schon lange fehlte. Dazu muss man wissen, dass sie
bevor sie 577 AZ ihre Kunstschule in Herbergsbad eröffnete, viele
Jahre als Schauspielerin mit fahrenden Theatergesellschaften im
Großen Königreich (und hier besonders in der nördlichen Provinz)
umherzog.
Sirina Candida - Einsame Rächerin
Mensch (Bakluni)
Sirina ist zwischen 1,65 und 1,70 m groß. Sie ist schlank und muskulös. Sie hat dunkle Haare und Augen. Sie ist Ende 30.
Sirina soll den Mann ihrer Schwester Nareena, Arkens Disanjo, sowie ihren Schwager, Ghanni Disanjo, ermordet und Hauptmann Hoya, von der Stadtwache Herbergsbad, verstümmelt haben. Sie ist seitdem auf der Flucht. Da sie ein inniges Verhältnis zu ihrer Schwester haben soll, geht die Stadtwache davon aus, dass sie sich noch in der Nähe von Herbergsbad aufhält. Für Hinweise, die zur Ergreifung dieser Verbrecherin führen, ist die Stadtwache dankbar. Erst kürzlich wurde sie von mehreren Abenteurern im Adri gesehen, ohne dass es aber zu einer Konfrontation kam.
Prisstyne Carnhuis - Waldläuferin
Volk: Mensch (Flan)
Prisstyne ist etwas über 1,80 m groß und von schlanker, athletischer Gestalt. Sie hat braune Haare, die sie an den Seiten kurz trägt und ansonsten zu einem langen, dünnen Pferdeschwanz bindet. Das Grün ihrer Augen ist so intensiv, dass man sich beim ersten Blick kaum davon losreißen kann. Auch ihre Hände sind bemerkenswert: sie sind sehr groß und die Fingernägel sind mandelförmig. Sie ist Anfang vierzig.
Ihr Stützpunkt ist ein Baumhaus tief im Wald zwischen Alfersfurt und Scharfenwall. Von hier durchstreift sie ständig mit ihren engsten Anhängern der Wald.
Prisstyne geht davon aus, dass sich die Außenweltler (so wie fast alle Bewohner diejenigen sehen, die außerhalb des Adri leben) genug mit sich selbst beschäftigen und über ihren Streitereien den Wald und seine Bewohner vergessen. Daher ist sie gegen jede Aktion, die Aufmerksamkeit auf die Bewohner des Waldes lenken könnte. Gelegentlich kann man sie auf dem Rücken eines Pegasus reiten sehen, wie sie die Außenwelt erkundet, um ihre Theorie zu überprüfen.
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Lertolia ist von durchschnittlicher Größe (etwa 1,65 m) und von leicht untersetzter Statur. Sie hat dunkelblonde, lange Haare und grüne Augen. Sie ist 36 Jahre alt.
Sie ist eine außerordentlich begabte Illusionistin, und es ist ein wenig verwunderlich, dass sie mit einer Schauspieltruppe unterwegs ist. Aber ihre Kunst ergänzt das Bühnenspektakel hervorragend, und sie arbeitet mit der Bardin der Truppe auf das Beste zusammen. Ihre ungestüme und impulsive Art ist der kreativen Arbeit im Theater sicherlich zuträglich.
Lertolia gibt sich nicht die geringste Mühe, ihren Beruf zu verbergen. Immer ist sie in bunte Gewänder (die ihre figürlichen Mängel etwas verschleiern) gehüllt, die farblich wunderbar mit einem ihrer spitzen Hüte harmonieren.
Corinne - Magierin und Assistentin des Olafsdottir
Volk: Mensch (fast reinrassige Oeridianerin)
Corinne ist etwa 1,80 m groß und schlank. Sie hat einen hellen Teint, blass-blonde Haare und ausdruckstarke blaue Augen. Sie ist Mitte dreißig, wirkt aber jünger.
Sie erledigt für ihren Meister Olafsdottir oft Gänge und ist für die Aufnahmen in Olafsdottirs Zirkel verantwortlich. Corinne ist sich ihrer Fähigkeiten sowie ihrer Stellung als Assistentin eines mächtigen Magiers bewusst und lässt dies ihre Umwelt auch spüren. Sie wirkt häufig arrogant und insbesondere Gnomen gegenüber abweisend.
Rannod Daul - Unteroffizier der Stadtwache Herbergsbad
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Rannod war etwas kleiner als 1,75 m. Er war untersetzt, aber sehr muskulös. Er hatte dunkelbraune Haare und braune Augen. Er war Mitte dreißig.
Rannod nahm seinen Dienst bei der Stadtwache sehr genau. Er war gehorsam gegenüber seinen Vorgesetzten und immer korrekt zu seinen Untergegebenen. Er galt als unbestechlich. Wegen seiner vielen Verdienste wurde er im Winter des Jahres 597 AZ als Nachfolger von Antonius Hoya zum Hauptmann der Wache ernannt. Bei den Straßenkämpfen während der Revolution kommt er 598 AZ ums Leben.
Arluise Demgen - Fischerin, Ratsherrin zu Alfersfurt
Volk: Mensch (Mischling der verschiedensten Menschenvölker)
Arluise ist recht klein, so etwa 1,60 m und kräftig gewachsen. Sie hat dunkle, kurze Haare und braune Augen. Sie ist etwas über 50 Jahre alt.
Ihre Familie versorgt seit Jahrzehnten die Gegend um Alfersfurt mit Fischen aus der Harfe.
"Diambeth" - Metallener Möchtegern-Barde
Volk: Modron (Pentadron)
Diambeth ist ein Flüchtling aus der Ebene der Modrons, ein ehemaliges Pentadron (eine Art metallener Seestern mit fünf Armen), das beim Großen Marsch der Modrons im Spätsommer 593 AZ vom Weg abkam, sich nach dem Finden eines magischen Instrumentes vom Modron-Kollektiv löste und sich zum Barden berufen fühlte. Das Pentadron nahm den Namen "Diambeth" an, da er von diesem berühmten Barden aus Elredd gehört hatte.
"Diambeth" wurde zuletzt im Nördlichen Königreich nahe der Grenze zum Fürstentum gesehen, wo er/es versuchte, sich einen Namen als Barde zu machen. Glaubt man den Beschreibungen jener, die ihn bereits gehört haben, tut er dies auf eher... sonderbare Art und Weise.
Nareena Disanjo - Reiche Witwe
Mensch (Bakluni)
Nareena Disanjo ist eine gutaussehende Frau Mitte 30, freundlicher aber etwas reserviert; sie ist etwa 1,70 m groß und schlank.
Bis zu dessen gewaltsamen Tod im Herbst des Jahres 592 AZ war sie die Gattin des Herbergsbader Händlers Arkens Disanjo; die Ehe war sehr unglücklich. Ihr einziges Kind, Yanaek, starb nach einer Verurteilung wegen Diebstahls durch Antonius Hoya aufgrund Wundbrands nach unsachgemäß abgehackter Hand. Seit dem Tod ihres Mannes ist Nareena richtiggehend erblüht; mittlerweile hat sie eigene Handelskontakte geknüpft, darunter mit dem Handelshaus Brendingund in der Stadt Graufalk. Seit der Großen Pest Ende 594 AZ ist sie zudem durch die Gründung von Nareenas Haus der Jugend gemeinnützig aktiv geworden.
Ernjulf Ebroer - Wirt "Zum Roten Eber", Ratsherr zu Alfersfurt, Revolutionär mit dem Decknamen "Vater Freiheit"
Volk: Mensch (Suel)
Ernjulf war etwa 1,85 m groß und von leicht untersetzter, muskulöser Statur. Er hatte schon fast unnatürlich wirkende, auffallend rote Haare, die er sehr kurz trug und eine recht bleiche Haut mit vielen Sommersprossen. Seine Augen waren blau. In seinem Gesicht und auf seinen Armen konnte man einige kleinere Narben erkennen. Nach der Familienchronik der Ebroers, die Abenteurer im Jahr 598 AZ gefunden haben, wurde Ernjulf im Jahr 565 AZ geboren.
Als Jugendlicher hat er an der Schlacht an der Waldfurt und später am Feldzug von Osson in den Graufalk-Kriegen teilgenommen. Diese Verbundenheit zum alten Almor und seinen Idealen von Freiheit und Gerechtigkeit hat wohl dazu geführt, dass er in den Untergrund ging, um die Stadtregierung von Herbergsbad zu bekämpfen. Dabei waren ihm viele Mittel recht (auch Mord nahm er in Kauf für die Wiedererlangung der Freiheit). Er gründete die Aktionsfront Freies Almor und gelangte um das Jahr 595 AZ mit Anarkin in Kontakt. Die beiden ungleichen Charaktere verbündeten sich gegen Karasin.
Die Aktionsfront operierte von seinem Gasthof "Zum Roten Eber" in Alfersfurt bzw. von den Gewölben unter seinem Gasthof aus.
Er gelangte mit anderen Mitgliedern Ende 598 AZ in Karasins Hände. Sie hatte sich für ihn etwas besonders perfides ausgedacht. Nachdem offenbar wurde, dass er auch unter schwerster Folter keinen seiner Kameraden verraten würde, ließ sie ihn von der Kirche des Hextor in einem nekromantischen Ritual seiner Lebenskraft berauben und verleibte sich diese selbst ein. Was sie nicht bedachte: durch dieses Vorgehen wurde sie selbst verletzbar, und als die Revolution über Herbergsbad hinwegschwappte und Ernjulf den Tod eines Märtyrers starb, bevor das Ritual endgültig beendet war, wurde durch seinen Tod Karasin selbst geschwächt und konnte schließlich in ihrem Thronsaal besiegt werden.
Prälat Anarkin will für Ernjulf ein Denkmal errichten lassen. Dies soll in der Mitte des Vedaris-Platz errichtet werden, wobei der Platz in "Freiheitsplatz" umbenannt werden wird. Eine drei Meter hohe Bronzestatue soll auf einen ebenso hohen Sockel gestellt werden. Die Statue zeigt einen Mann, dessen Gesicht von einer Kapuze verhüllt ist und der mit seinem rechten Arm Richtung Süden auf Thingplatz zeigt. In den Sockel soll folgende Inschrift eingelassen werden: "Für Ernjulf Ebroer, vielen bekannt als Vater Freiheit und für alle Mutigen, die im Kampf um Herbergsbad und die Freiheit ihr Leben gelassen haben. Anarkin, Prälat zu Herbergbad 599 AZ".
Wer Ernjulf und die Aktionsfront verraten hat, ist weiterhin ungewiss, aber soviel ist sicher, er muss selbst einen hohen Posten in der Gruppe inne gehabt haben, denn nur so konnte er viele Kämpfer identifizieren…
Kavern Egriassen - Bandit
Über diesen Mann ist wenig bekannt, außer dass er ein ausgezeichneter Kämpfer sein soll und skrupellos versucht, seinen Reichtum zu mehren. Er ist Anführer der Banditen von Scharfenwall. Dort hat er seine Macht mittlerweile gefestigt. Kavern hat im Laufe der Zeit ein gutes Gespür für Politik und Intrige entwickelt, und so seinen Einfluss spürbar erweitern können. Man munkelt, daß er sich sogar schon mit dem Gedanken trägt, den nördlichen Teil des Adri für sich zu beanspruchen, aber entsprechende Schritte vorerst noch unterlässt, damit Prinz Molil ihn nicht als Bedrohung für seine Herrschaft ansieht.
"Eherner Großvater" - Ettinhäuptling
Volk: Ettin
"Eherner Großvater" ist ein Ettin von noch größeren Ausmaßen als es bei dieser Rasse üblich ist. Er ist fast 4,50 m groß und sicher an die 3 Tonnen schwer. Wie alle Mitglieder seines Stammes trägt er am rechten Unterarm eintätowiert ein Symbol, das an das heilige Symbol des Heironeous erinnert.
Für einen Ettin ist er ungewöhnlich intelligent und wie sein Name bereits erahnen lässt, auch außergewöhnlich alt (etwa 80). Seine Kräfte sind aber noch nicht erloschen und er wird von den anderen Erwachsenen seines Stammes gefürchtet.
Warum er - wie sein Stamm auch - Orks und andere Humanoide hasst, ist ein Rätsel, das noch geklärt werden muss.
Elmennanibinaquen - Baumhirt
Volk: Baumhirt
Elmen, wie er von den Menschen genannt wird (eine Annäherungsübersetzung seines Namens ergäbe in etwa "Noch-nicht-ganz-ausgewachsener-Ulmenbau-voller-Neugier"), ist ein junger Baumhirt, der in der Gegend der verlassenen Waldelfensiedlung Erianrhel lebt. Für einen Baumhirten ist er sehr zugänglich, und wer die nötige Geduld aufbringt und mit ihm eine kurze Unterhaltung führt - was bedeutet, geduldig einige Tage Konversation zu üben - wird in ihm einen wertvollen Freund finden.
Bei der "Schlacht am Druidenborn" hat er gemeinsam mit einigen älteren Baumhirten zum Sieg der Waldbewohner über Prinz Molil beigetragen.
Im Jahr 593 AZ wurde er durch einen Angriff der Vettel Ugleranod schwer verletzt, konnte aber von beherzten Abenteurern gerettet werden. Dafür revanchierte er sich einige Jahre später und machte die Wiederentdeckung der alten Elfensiedlung Erianrhel und die erneute Weihung des dortigen Tempels der Hanalil Celanil erst möglich.
Adrianna Elston - Hohepriesterin des Pholtus
Volk: Mensch (Oeridianer-Flan-Mischling)
Adrianna ist mittelgroß, hat blaue Augen und inzwischen silbergraue lange Haare; sie ist 62 Jahre alt. Obwohl das Alter und die Sorgen deutliche Spuren auf ihr hinterlassen haben, ist sie immer noch eine gutaussehende Frau von beachtenswerter Ausstrahlung. Sie ist sehr ruhig und besonnen und wird von vielen Personen zwecks Beichte und Rat aufgesucht.
Auffällig an ihr ist, dass sie blind ist, sich aber trotzdem mit traumwandlerischer Sicherheit im Tempel bewegt. Niemand weiß, was ihre Erblindung verursacht hat, da sie in diesem Zustand von einer Reise zurückkehrte. Man sagt, dass sie einen Boten des Unbesiegbaren gesehen habe und Pholtus ihren Wunsch, niemals mehr etwas weniger Vollkommenes sehen zu müssen, erfüllt hat. Aber nur sie selbst könnte sagen, was geschehen ist, doch sie spricht nie darüber. Als Hohepriesterin des Tempels obliegt ihr in den meisten Fällen natürlich die Ausführung der Gottesdienste. Seit dem Märtyrertod ihres Stellvertreters Silbur Waylan führt sie die Tagesgeschäfte des Tempels wieder selbst. Es gilt als
sicher, dass sie einen der Sitze der Pholtus-Kirche im neuen Konvent
einnehmen wird.
Klous Erden - Bogenmacher, Ratsherr zu Alfersfurt
Volk: Gnom (Waldgnom)
Klous ist etwa 1 m klein, untersetzt und hat schwarze, schulterlange Haare. Seine Augen sind von dunkler, schwer definierbarer Farbe. Er ist etwa 130 Jahre alt.
Er ist ein geschickter Bogenmacher, der vor allem auf Kompositbogen spezialisiert ist die er gerne mit reichen, nicht immer praktischen Verzierungen versieht.
Jorig Erkendren - Bedienung des "Schäumenden Kruges"
Volk: Mensch (Bakluni-Flan-Oeridianer-Mischling)
Jorig ist ziemlich genau 1,85m groß und sehr schlank. Er hat dunkle Haare und Augen. Er ist Ende dreißig und wirkt sehr servil.
Er ist ein Cousin der Wirtin des Schäumenden Kruges, Yonina Erkendren.
Yonina Erkendren - Wirtin des "Schäumenden Kruges"
Volk: Mensch (Bakluni-Flan-Mischling)
Yonina misst kaum 1,65m und ist leicht untersetzt. Sie hat dunkle Haut, Haare und grüne Augen. Sie ist Mitte fünfzig und hat ein eher bestimmendes Wesen.
Sie besitzt den "Schäumenden Krug", der in einer eher einfachen Gegend von Herbergsbad liegt und daher preisgünstige Speisen und Getränke anbietet. Wohl deswegen wird er oft von Abenteuern besucht, die seit längerer Zeit nicht mehr auf Abenteuer ausgezogen sind.
Tandlie Ernterin - Klerikerin der Wenta
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Tandlie ist etwa 1,60 m groß, untersetzt und grobknochig. Sie hat dunkle Augen und dunkles Haar. Sie ist Mitte dreißig.
Sie betreibt den kleinen Wenta-Tempel in Amhang. Wie es sich für eine Klerikerin ihres Glaubens gehört, hat sie immer einen Krug (heiliges) Bier bei sich.
Untert Frobau - Meister der Drachenjünger
Volk: Halbdrache
Untert ist etwas über 1,70 m groß, von eher durchschnittlicher Statur und hat lange graue Haare und braun-gelbe Augen. Sein Alter kann man auf etwa dreißig Jahre schätzen.
Seine leicht grünlich schimmernde Haut, die an einigen Stellen Schuppen aufzuweisen scheint, ist sein auffälligstes und gleichzeitig irritierenstes Merkmal.
Er ist ein guter Diplomat und ziemlicher Bücherwurm.
Auch wenn er selbst kein Anhänger des Herrn des Nordwindes ist, schuldet die Kirche des Bahamut ihren aktuellen Tempel seiner Initiative.
Arnjan Gerstenkörner - Freier Bauer, Leiter der Miliz und Ortsvorsteher von Amhang
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Arnjan ist ungefähr 1,80 m groß, kräftig gebaut. Er hat dunkelbraunes, mittellanges Haar. Er hat nussbraune Augen. Er ist Ende 40.
Arnjan hatte bis zum Ende der Graufalk-Kriege in der Armee von Almor gedient. Als dessen Niederlage besiegelt war, floh er mit seiner Familie nach Herbergsbad. Kurze Zeit später zog er weiter nach Amhang. Durch seine Erfahrung und sein kompetentes Auftreten avancierte er schnell zum Leiter der örtlichen Miliz und seit einigen Jahren schließlich zum Ortsvorsteher. Auch wenn er nicht immer mit dem Regime in Herbergsbad übereinstimmt, so beugt er sich aber dem Gesetz und zahlt pünktlich den Tribut für Amhang an die Steuerbehörden in Herbergsbad.
Dinko Glimmerburg - Putzbeauftragter der Aquäduktgilde
Volk: Gnom (Felsengnom)
Dinko ist nicht ganz 1 m groß und sehr schlank. Er hat dunkelbraunes, kurzgeschorenes Haar. Er hat Augen, die von einer dunklen, violetten Farbe sind. Er ist 119 Jahre alt.
Dinko ist der zweite stellvertretende Putzbeauftragte der Aquäduktgilde, zu deren Aufgabe neben dem Bau auch Pflege und Wartung des Aquäduktes gehört. Er ist auf die Reinigung der Brunnen des Aquädukts spezialisiert. Wenn man ihn zu seinem Spezialgebiet befragt, kann man sich auf einen Wortschwall einrichten, der einige Stunden dauern kann. Außerdem kann man bei einem solchen Wortschwall feststellen, dass Dinko ein klein wenig rassistisch gegenüber Menschen eingestellt ist, da diese die Kunst und den Wert des Aquädukts und der Arbeit der Gnome nicht zu würdigen wissen.
Inion Glitzerblatt - Waldläufer
Volk: Gnom (Waldgnom)
Inion ist etwas über 1 m groß und wirkt drahtig und muskulös. Er trägt seine braunroten Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und hat schwarze Augen mit orangenen Sprenkeln. Er ist um die 90 Jahre alt.
Inion ist Mitglied von Parren Luderns Waldläufertruppe und dort als Unteroffizier für die Ausbildung neuer Mitglieder zuständig.
Hala - Priesterin der Ehlonna
Volk: Mensch (Oeridianer-Flan-Mischling)
Hala ist etwa 1,60 m groß. Sie hat kurzes dunkles Haar und braune Augen. Sie ist Ende 20.
Sie bereist als Ehlonna-Priesterin die westlichen Waldgebiete und zieht dort von Siedlung zu Siedlung, um den Waldmenschen spirituellen Beistand zu gewähren. Gelegentlich kann man sie auch in Alfersfurt antreffen, wo sie mit ihren Glaubensbrüdern und -schwestern über die Lage im Adri berät. Man munkelt, dass sie mit Prisstyne Carnhuis sympathisiert.
Gunter Hartleib - Hauptmann der Stadtwache
Volk: Mensch (Oeridianer)
Gunter war eine hoch aufgeschossene (ca. 1,90 m), respekteinflößende Gestalt mit stechendem Blick. Obwohl nicht offen sichtbar, war er ein eifriges Mitglied der Kirche des Hextors und alle Züchtigungen, die er dort selbst erfahren hatte, gab er gern bei Bedarf an seine Untergebenen weiter.
Gegenüber Bürgern war er weniger aggressiv, aber genauso tyrannisch. Mit Touristen und Abenteurern war er in der Regel umgänglicher.
Er stirbt bei der Verteidigung von Prinzessin Karasin im Palast. Sein Leichnam ist verschwunden. Es wird vermutet, dass die Kirche des Hextor einen treuen Diener wieder beleben wird, damit er weiter Angst und Schrecken im Namen der Geißel der Schlacht verbreiten kann.
Wilfred Heckwind - Flussschiffer
Volk: Mensch (Flan-Oerdinaner-Mischling)
Wilfred ist ein 1,85 m großer schwarzhaariger Mann in den Mittvierzigern. Er trägt einen Bart, der sein Gesicht einrahmt ohne Oberlippenbart, hat starke Geheimratsecken und ein wettergegerbtes Gesicht.
Er hat als erster Schiffer von Graf Myrak den Auftrag erhalten, Ware von Jennden nach Nannonshaven zu transportieren. Diese erste Reise verlief äußerst ereignisreich.
Quentin Herseball - Waldbauer
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Quentin ist etwas über 1,75 m groß, schlank aber muskulös. Er hat kurzes schwarzes Haar, trägt einen Vollbart, in dem sich einzelne weiße Haare zeigen, und hat graue Augen. Er ist etwas über vierzig und seit einigen Jahren Mitglied des Rates von Alfersfurt.
Merruk Hessbrunn - Händler
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Merruk ist nicht gerade hoch gewachsen (ca. 1,65 m), stark untersetzt. Er hat halblanges, schütteres, dunkelblondes Haar, einen kleinen, immer gut gestutzten Schnurr- und Ziegenbart und hat braun-grüne Augen. Er ist Anfang fünfzig.
Merruk ist Patriarch des alteingesessenen Handelshauses "Hessbrunn - Herbergsbad". Dieses kleine Handelshaus war schon immer besonders im Handel mit Alfersfurt engagiert. So nimmt es nicht wunder, dass Merruk einer der ersten war, die dem Aufruf Parren Luderns gefolgt waren und den Handel zwischen Herbergsbad und Alfersfurt - trotz der hohen Aktivität von Banditen - wieder aufnahmen.
Sir Höllenfurcht - gefallener Inquisitor
Volk: Mensch (verstorben?)
Als 593 AZ zum ersten Mal der Xvart Indigo in Herbergsbad von sich reden machte, sah Silbur Waylan vom Pholtus-Tempel in ihm eine solche Gefahr für den Wahren Glauben, dass er einen Inquisitor aus Winterkalt anforderte. Sir Höllenfurcht. Dieser überschritt bei seinem Auftritt in Herbergsbad indes die Grenzen seines Glaubens und wurde von Pholtus mithilfe einer Gruppe Abenteurer bestraft.
Etwa anderthalb Jahre später tauchte der für tot gehaltene Ex-Paladin wieder auf, diesmal als Finsterer Streiter im Dienste des Erzteufels Dispater, um sich an all jenen zu rächen, die für seine seinerzeitige Niederlage verantwortlich wahr. Mit der Hilfe des Pholtus-Tempels gelang Abenteurern seine erneute Niederwerfung - doch nicht, bevor er Silbur Waylan töten konnte.
Antonius Hoya - Hauptmann der Stadtwache
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Antonius ist hager und etwas mehr als 1,80 m groß. Er hat blondes Haar und blaue Augen. Er ist Anfang vierig.
Nachdem ihm im Jahr 592 AZ bei einer Entführung die rechte Hand amputiert wurde, ist er in den Innendienst der Justizbehörde versetzt worden. Die Verbrecherin, die ihm dies angetan hat, ist noch immer auf freiem Fuß, und er sinnt auf Rache, während er auf die Bewilligung seines Antrags auf Regeneration der abgeschlagenen Hand wartet.
Im Jahr 597 AZ wird er in den ehrenvollen Ruhestand versetzt und von Prinzessin Karasin in ihren unmittelbaren Stab berufen. Dabei erhält er auch eine neue rechte Hand.
Er soll bei der Verteidigung des Palastes gestorben sein, seine Leiche wird jedoch nie gefunden.
Borl Hywatt - Drachenwerker
Volk: Flan-Oeridianer-Mischling
Borl Hywatt gehört einer eher seltenen Art von Handwerker an: Er ist ein Drachenwerker, d.h. er hat sich darauf spezialisiert, Körperteile und Körpersubstanzen von toten Drachen zu magischen Gegenständen zu verarbeiten. Er ließ sich im Sommer des Jahres 596 AZ am Rande der Altstadt nieder, in einem nach der Großen Seuche aufgegebenen kleinen Ladengeschäft, das in die Stadtmauern gebaut wurde. Vermutlich haben ihn die Gerüchte um die Drachentempel angelockt. Sein Geschäft läuft derzeit noch nicht wirklich gut, da weder im Fürstentum noch im Markland bislang allzu viele Drachen erlegt worden sind. Er hofft aber noch … Borl macht keinen Hehl daraus, dass er Mitglied der Drachenjünger ist; zudem ist er lose mit dem Schneider Klim Agera befreundet.
Ialgo - Dieb
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer Mischling)
Ialgo ist nicht allzu groß und eher schmächtig. Er trägt lange dunkelbraune Haare und hat braune Augen. Sein Alter gibt er mit 29 Jahren an.
Ialgo hat dem Herbergsbader Tempel des Heironeous im Spätsommer 591 AZ eine goldene Drachenstatuette gestohlen, die dieser zur näheren Untersuchung aufbewahrt hatte. Den Auftrag dazu, habe er von einem gewissen Edard Morfun erhalten, der ihm 500 Goldmünzen dafür geboten hätte. Ialgo wurde von einigen Abenteurern noch am Tag des Diebstahls gefasst und arbeitet im Moment im Tempel, um Buße für seine Missetaten zu tun.
Iiridina - 2. Bewahrerin der Magie im Boccob-Tempel
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Iiridina hat lange weiße Haare, die von funkelnden Haarklammern in Form gehalten werden. Ihr fast jugendliches Gesicht steht im Widerspruch zu ihrer gebückten Körperhaltung, die der eines sehr alten Menschen gleicht. Sie kommt so nur auf eine Körperhöhe von etwa 1,50 m. Niemand kennt ihr genaues Alter, aber man munkelt in Herbergsbad, dass sie wohl über siebzig sein muss. Ihre strahlend blauen Augen, ihr heller Teint und ihre geradezu grazile Erscheinung geben ihr eine gewisse elfische Anmutung. Sie trägt eine violette Robe, die reich mit Gold und Silber bestickt ist.
Imbirndala - glücklose Buchdiebin
Volk: Arcanoloth
Imbirndala ist eine Rivalin des Arcanoloth Inajira. Im Jahre 580 AZ stahl sie dessen Buch der Verträge und versteckte es in der Vergangenheit, im innersten Drachentempel. Inajira folgte Imbirndala zur Oerde, kam aber zu spät. Sie behauptete standhaft, nicht zu wissen, wo das Buch nun war, was Inajira ihr natürlich nicht glaubte - und so kam es zum Kampf der beiden mächtigen Externare. Inajira gelang es, seine durch den Diebstahl und die sich anschließende Flucht geschwächte Rivalin zu besiegen, aber das half ihm nichts - das Versteck seines Buchs erfuhr er auch nach einigen Tagen der Folter nicht, da sie ihre Erinnerung hatte löschen lassen.
Inajira sperrte die überwältigte Imbirndala in einer alten Grabanlage ein, die im Jahre 391 Azal'Lan, der seinerzeitige Herrscher von Knurl und Herbergsbad, für die ihm missliebige Rhennee Großmutter Kella hatte errichten lassen. Der Arcanoloth hielt es für lustig, dazu Kellas Sarg zu benutzen.
Im Jahre 597 AZ befreiten Abenteurer Imbirndala aus ihrem Gefängnis nahe Amhang, wenn auch eher zufällig. Die dankbare Arcanoloth gab ihnen einige Hinweise auf die Machenschaften ihres Gegners und verschwand dann. Sie spielte im Folgejahr eine Rolle bei der Vernichtung von Inajiras Buch der Verträge im Steinernen Garten des Drachen Achtiporax.
Immonara - ehemalige Erzdruidin des Adri
Volk: Mensch (Flan-Suel-Mischling)
Immonara ist von beeindruckter körperlicher Größe, sie misst über 1,90 m, hat langes blondes Haar - meist zu einem Zopf geflochten - und wässrig-blaue Augen. Sie wirkt als wäre sie Mitte dreißig, doch gibt es Personen, die behaupten, dass sie schon an die hundert Jahre alt sein muss.
Sie arbeitet meist im Hintergrund und versucht alle Machtgruppen im Adri zu einen. Sie interessiert sich auch für die Vorkommnisse in den anderen großen Wäldern der Region (Celadon, Gamboge und Großholzwald) und ist Mitglied der Bronzebrüder.
Als Erzdruidin plädierte sie für passiven Widerstand gegen die Störenfriede von außen, wohl auch, weil sie so größeren Schaden von Wald fernzuhalten hoffte. Im Herbst des Jahres 595 AZ verlor sie indes ihre Stellung als Erzdruidin im rituellen Duell an Athanasia Baumling, nachdem die beiden Druidinnen zuvor noch bei der Abwehr einer alten Feindin Immonaras, der Vettel Ugleranod, zusammengearbeitet hatten. Gleichwohl das Duell aufgrund feindlicher Einflüsse von außen empfindlich gestört wurde und Immonara ihr Leben verlor, als sie sich in die Bahn eines magischen Blitzes warf, der für Athanasia bestimmt war, erklärte der anwesende Große Druide das Duell für rechtens und entscheiden.
Immonara ist auf Wunsch Athanasia Baumlings wiedergeboren worden, wenn man - normalerweise weniger vertrauenswürdigen - Quellen glauben darf, streift sie als Grüne Vettel durch den Innerwald.
Inajira - umtriebiger Intrigant
Volk: Arcanoloth
Der erst in Gehenna und später in Rabenhorst sehr mächtige Inajira verlor 580 AZ sein für ihn unersetzliches Buch der Verträge, in dem er alle Abkommen, die die Grundlage seiner Macht zementierten, niedergelegt hatte, an seine Rivalin Imbirndala. Er folgte Imbirndala zur Oerde und in den Adri, konnte aber nicht verhindern, dass sie das Buch versteckte - und sich selbst die Erinnerung daran nahm. Er warf seine Rivalin nieder und setzte sie gefangen, um sie für weitere Befragungen verfügbar zu haben.
Lange Jahre suchte er im Adri und seiner Umgebung nach diesem Buch, von dem immer wieder einzelne Seiten auftauchten. Dabei gab er sich dank seiner gestaltwandlerischen Fähigkeiten als eine Vielzahl anderer Personen aus (darunter Corinne und Andrack Schmerck) und sorgte so für beträchtliche Verwirrung. Sein Name und seine wahre Natur wurden erst Ende 597 AZ bekannt, als es Abenteuern gelang, Imbirndala zu befreien.
Ende 598 AZ folgte Inajira einer Gruppe von Abenteurern in den Steinernen Garten des Drachen Achtiporax, wo er - zu Recht - sein Buch der Verträge vermutete. Er konnte allerdings nicht verhindern, dass die Abenteurer das Buch vernichteten, bevor er es an sich nehmen konnte. Seitdem ist der Arcanoloth verschollen - und sinnt auf Rache.
Indigo - Reformator
Volk: Xvart-Mischling
Indigo ist klein und blau. Was sollte man sonst von einem Xvart erwarten? Nun, jedenfalls keinen langen Schwanz, der als zusätzliches Greiforgan genutzt werden kann.
Was auch verblüfft, ist sein Glauben an Pholtus und sein Eintreten für Gerechtigkeit und die Schwachen! Nach einigen Irrungen und Wirrungen hat er sich mittlerweile dem Herbergsbader Pholtus-Tempel angeschlossen, um dort an der Reformierung der etwas verkrusteten Strukturen zu arbeiten.
Er stammt eigentlich aus Graufalk, und sein wahrer Name ist Xrtwag. Den Namen Indigo legte er sich erst nach einer tiefgreifenden religiösen Erfahrung zu, die mit dem kürzlich wieder aufgetauchten Pholtus-Kleriker Erkenband Wittering in Verbindung gebracht wird.
Isenburt - Magier
Volk: Halb-Elf
Isenburt ist eher klein (unter 1,50 m) und schmächtig. Sein Gesicht ziert ein kleiner Ziegenbart. Sein Schädel ist rasiert und wird von ihm regelmäßig mit Kräuterölen glänzend poliert. Seine Augen sind grün-blau. Sein Alter ist schwer einzuschätzen, aber er dürfte wohl schon fast vierzig sein.
Er ist Lehrling des nairondischen Magiers Nukirien und hat von diesem den Auftrag erhalten zusammen mit Lockmalt den Alfersfurter Bürgern bei der Verteidigung ihres Ortes zu helfen.
Kalmirian - Waldläufer
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Kalmirian ist um 1,80 m groß. Er gehört zu den Veteranen der Graufalk-Kriege und hat sich nach Kriegsende in den Adri zurück gezogen, wo er eine kleine Gruppe von Waldläufern und anderen am Wohlergehen des Waldes Interessierten um sich geschart hat. Man erkennt die Mitglieder seiner Gruppe an den roten Schäften ihrer Pfeile. Man munkelt, dass seine Gruppe mit den Zielen der Waldläuferin Prisstyne Carnhuis sympathisiere.
Prinzessin Karasin - ehemalige Regentin des Fürstentums Herbergsbad
Volk: Mensch (Oeridianerin)
Prinzessin Karasin war etwa 1,55 m groß. Sie hatte rot-blondes Haar, das sie meist zu einem Haarknoten hochgesteckt hatte. Dadurch, und durch das Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen, versuchte sie von ihrer geringen körperlichen Größe abzulenken. Ihre Augen waren von einer tiefgrünen Farbe. Sie sah aus als wäre sie Mitte dreißig, man munkelt aber, dass sie wohl eher Ende fünfzig gewesen war. Dies dürfte mit den nekromantischen Praktiken in Zusammenhang stehen, die in den Geheimgefängnissen ausgeübt wurden.
Sie war eine gewiefte Taktikerin, die es lange Zeit verstand, hinter den Kulissen alles zu tun, um ihre Macht zu erhalten und zu vergrößern.
Sie hatte einen extrem schwarzen Humor, der manchmal auch recht derbe Formen annehmen konnte. Sie war als gute Beobachterin und Menschenkennerin bekannt, der es immer wieder gelang, Menschen für sich einzunehmen, obwohl diese ursprünglich nicht auf ihrer Seite standen.
Man weiß, dass sie über mächtige Magie verfügte und nekromantischen Lehren folgte. So sollen zu ihren Vorfahren neben Vampiren auch mächtige Nekromanten gehören, die sich mit der Verlangsamung der natürlichen Alterung beschäftigt haben sollen. Dass sie sich selbst damit sehr gut auskannte, konnte im Rahmen der Revolution 598 AZ festgestellt werden.
Dank einiger mächtiger magischer Schutzgegenstände in ihrem Palast war es den Revolutionären fast unmöglich, sie bei der Schlacht in ihrem Thronsaal zu besiegen. Als jedoch bestimmte nekromantische Mechanismen außerhalb des Palastes außer Kraft gesetzt werden konnten, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Prinzessin von den Angreifern zur Strecke gebracht werden konnte.
Ihr Leichnam wird so präpariert, dass sie nie wieder zurück ins Leben geholt werden kann.
Keifan - Druide des Obad-hai
Volk: Mensch (Oeridianer-Flan-Mischling)
Keifan ist Mitte 20 und in eine einfache braune Robe gekleidet, die von einem weißen Strick zusammengehalten wird; eine Kapuze ruht meist zurückgeschlagen auf seinen Schultern. Er hat graue Augen und ein scharfes, schmallippiges Gesicht. Er zählt zu den zahllosen Obad-hai-Wanderdruiden im Adri. Keifan ist meist schlecht gelaunt und im Umgang eher mürrisch. Der sehr phantasievoll benannte Hund "Fass!" ist sein Tiergefährte, dem Keifan beigebracht hat, als Bote zu fungieren, um im Maul getragene Schriftstücke zu überreichen.
Großmutter Kella - untote Rhennee-Veth
Volk: Mensch (Rhennee), jetzt ein Geist
Kurz vor Ende seiner Herrschaft, im Jahre 391 AZ, nahm Azal'Lan für kurze Zeit Herbergsbad ein. Während dieser kurzen Zeit des Schreckens ließ er viele seiner Gegner hinrichten oder lebendig begraben. Eine ihm besonders verhasste Feindin wurde ihm die Rhennee-Veth (Seherin) Großmutter Kella. Nach langer Suche nach den Geheimnissen der Rhennee war Kella Azal'Lans erste (und einzige) Spur - und sie verlachte und verwünschte ihn. Also ließ er sie lebendig begraben, in einem Sarkophag auf einer kleinen Insel in einem unterirdischen See, dessen Lage er durch seine Magier herausgefunden hatte.
Nachdem die im Sarkophag eingesperrte Kella verdurstet war, verwandelte die Kraft ihrer Flüche sie in einen Geist, dessen einzige Bestreben nun darin lag, sich an Azal'Lan zu rächen. Allerdings war es ihr auch körperlos nicht möglich, den Sarkophag zu verlassen, da der Zaubererkönig mit mächtiger Magie entsprechend vorgesorgt hatte. Und so wurde Kella langsam wahnsinnig, während ihr Körper allmählich zerfiel.
Als Inajira fast 200 Jahre später den Sarkophag öffnete, um seine Rivalin Imbirndala darin einzusperren, gelang Kella die Flucht aus dem Sarg. Sie konnte die Höhlen aber immer noch nicht verlassen. Dies gelang ihr erst, nachdem Ende 597 AZ Abenteurer die Versiegelung der Anlage öffneten und Kella die "Grube" verlassen konnte. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt.
Amadis Kentrion - Paladin, Priester des Heironeous
Volk: Mensch (Mischling der verschiedensten Menschenvölker)
Amadis ist gut 1,85 m groß. Er hat kurze, schwarze Haare und graue Augen. Er ist 51 Jahre alt
Er wurde in Chendl geboren und kam als junger Mann nach Herbergsbad, um mit seiner Frau, die hier in Herbergsbad geboren wurde, in ihrer Heimat zu leben. Alle drei Kinder von Amadis lernten hier im Tempel des Heironeous lesen und schreiben. Doch erst als seine Frau Vanaria starb, zog Amadis vollständig in den Tempel, dem er bereits seit viel längerer Zeit diente und empfing dort schließlich auch die Priesterweihe.
Er soll im Konvent einen der Sitze übernehmen, die der Kirche zugedacht sind.
Noblisch Kerzenmacher - Kerzenmacher, Kräuterhändler und Magier
Volk: Halbling (Leichtfuß)
Noblisch ist etwa 95 cm groß. Er ist von kräftiger Statur. Seine braunen Haare fallen ihm ins Gesicht und verdecken meist seine grau-grünen Augen. Noblisch ist 92 Jahre alt.
Er war einst ein begabter Kerzenmacher, übt diesen Beruf aber nicht mehr aus; seinen Laden hat er während der Großen Seuche verloren. Anderen Völkern gegenüber ist er gelegentlich misstrauisch, da er als Halbling in Herbergsbad ein gewisses Kuriosum darstellt. Noblisch ist der Sohn von Carissa Kerzenmacher aus der weit entfernten Halblingssiedlung Lindenthal; seine Abenteuerlust verschlug ihn nach Herbergsbad, wo er sich einstweilen niedergelassen hat. Noblisch ist Mitglied im Halblingsstammtisch von Herbergsbad. Noblisch betreibt derzeit eine Garküche in der Neustadt.
Wortham Kremm - Druide im Dienste von Immonara
Volk: Halb-Elf
Wortham Kremm ist etwa 1,75 m groß; er ist ein Halb-Elf mit Oeridianer-Blut. Er lebt in einem kleinen Menschendorf im Nordteil des Waldes; man sagt, sein Vater sei einer der legendären Elfen aus dem Süden der Knochenmark gewesen, die kürzlich auf mysteriöse Weise verschwunden sind.
Wortham gehört zu den vielen Druiden, die im Autrag der amtierenden Erzdruidin Immonara den Wald durchzieht und dafür sorgt, dass die Dinge ihren von Immonara vorhergesehenen Lauf nehmen. Derzeit ist Wortham Kremm hauptsächlich damit beschäftigt, den Aktivitäten von Athanasia Baumling entgegen zu wirken.
Lucas Landmair - Anthropologe, Historiker und Kuriositäten-Händler
Volk: Mensch (Mischling der verschiedenen Völker)
Lucas betreibt einen kleinen Gemischtwarenladen am Rande der Stadt. Dort kauft und verkauft er Schriftrollen, Landkarten und seltene Gegenstände, die mit der Kultur der Rhennee in Verbindung stehen. Überhaupt nehmen die Forschungen über das Volk der Rhennee sein Hauptinteresse ein, so hat er z.B. einige Theorien über ihre Herkunft aufgestellt, er beschäftigt sich aber auch mit der heimischen Tier und Pflanzenwelt.
Lucas ist 59 Jahre alt und ist häufig zerstreut. Sein größter Stolz ist die Hühnerfarm in seinem Hinterhof. Catherine van Leerk unterstützt seine Forschungen finanziell, da sie hofft von ihm Informationen über die Rhennee und ihren Sohn Tiuri zu erhalten.
Granny Larifa - Clan-Älteste
Volk: Mensch (Rhennee)
Sie ist die Älteste des Rhennee-Clans, der im Jahr 596 AZ in Nannonshaven für einigen Aufruhr sorgte. Man sagt ihr nach, in die Zukunft blicken zu können. Außerdem wird ihr Clan mit dem Verschwinden des kleinen Tiuri van Leerk in Verbindung gebracht.
Levialen - General, Kommandant des Herbergsbader Regiments von Karasin
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Levialen war ca. 1,90 m groß, und obwohl er nicht besonders kräftig gebaut war, beeindruckte er durch eine perfekte, aufrechte Körperhaltung. Er hatte mittelbraune, kurze Haare, unter die sich schon die ersten weißen und grauen Haare gemischt hatten. Seine Augen waren ebenfalls braun, wobei er am linken eine große Narbe hatte, die aus einem Duell stammte. Er war Ende fünfzig.
Levialen stand loyal zu Karasin, auch wenn er sie nicht unbedingt mochte. Er war ihr einziger Berater, der nicht unter ihrem skurrilen Sinn für Humor leiden muss. Er stirbt bei ihrem letzten Kampf an ihrer Seite. Er hat sich ausbedungen, nach seinem Tod niemals wiederbelebt zu werden, da er in den Graufalk-Kriegen Untote zu hassen lernte und er selbst den Tod als Erlösung vom oerdischen Sein ansah. Seinem Wunsch wurde entsprochen und seine Asche in die Harfe gestreut.
Catherine und Otto van Leerk - reiches und einflußreiches Kaufmanns-Ehepaar
Volk: Mensch (Suel-Oeridianer Mischlinge)
Beide van Leerks stammen aus niederem oeridianischem Adel. Er ist ein großer wohlgenährter Mann in den Fünfzigern; seine Frau ist sehr hübsch und etwa 10 Jahre jünger als er. Beide sind gebürtige Herbergsbader und haben ihren Wohlstand Ottos Handelsgeschäften zu verdanken, ebenso wie ihren Adelstitel.
Beide haben vor kurzem das Herbergsbader Waisenhaus mit einer hohen Spende bedacht. Ihnen werden außerdem gute Kontakte zu Prinzessin Karasin nachgesagt, die wohl mit ihrem Handelsgewerbe einhergehen. Vor zwanzig Jahren verschwand ihr damals noch sehr junger Sohn Tiuri. Nachforschungen und Erkenntnismagie brachten keine Ergebnisse. Die van Leerks haben ein Anwesen in Herbergsbad, sowie ein Landhaus nahe Nannonshaven.
Shari Liedhain - Bardin, "Aerdy lebt!"-Gesellschaft
Volk: Halb-Elfin
Shari ist für eine Halb-Elfin ungewöhnlich groß (über 1,75 m), schlank und zierlich; trotz ihrer Größe überwiegen die elfischen Rassenmarkmale. Sie hat dunkelbraune Haare und graue Augen. Mit ihren 29 Jahren ist sie bereits viel herumgekommen.
Sie ist ein wahres Sprachentalent und beherrscht ihre Laute meisterlich. Sie ergänzt Lertolias Illusionen um Klangeffekte und bildet mit der Illusionistin ein geradezu perfektes Team. Sie ist zurückhaltend, aber immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, daher ist es fast sicher, dass ihre Zeit bei der "Aerdy lebt!"-Gesellschaft nur begrenzt ist.
Lockmalt - Magier
Volk: Mensch (Mischling der verschiedensten Menschenvölker)
Lockmalt ist fast 1,90 m groß und sehr dürr. Trotzdem verfügt er über eine große körperliche Kraft. Seine Augen sind ebenso schwarz wie seine langen Haare, die er zu zwei Zöpfen gebunden hat. In seinen langen Vollbart hat er zwei Zöpfe geflochten. Er ist etwa Mitte dreißig.
Er war Lehrling des nairondischen Magiers Nukirien und hat von diesem den Auftrag erhalten, zusammen mit Isenburt den Alfersfurter Bürgern bei der Verteidigung ihres Ortes zu helfen und Isenburts Ausbildung fortzuführen.
Parren Ludern - Waldläufer, Kommandant der Miliz von Alfersfurt
Volk: Mensch (Oeridianer)
Parren ist etwa 1,80 m groß, schlank und eher drahtig, hat dunkles, braunes Haar und graue Augen. Seine Haut ist von Wetter gegerbt, und die kleinen Krähenfüsse an seinen Augen lassen ihn etwas älter als seine 43 Jahre erscheinen. Er ist gelegentlich ein Hitzkopf, kann sich aber schnell wieder beruhigen und ist nicht nachtragend.
Lukan, der Eber - Barde / Hexenmeister
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Lukan ist ein Gigant. Er ist fast zwei Meter groß, wiegt wohl an die 150 Kilogramm und ist sehr muskulös. Dadurch wirkt er eher wie ein Barbar und nicht wie ein Barde. Seine rot-braunen Haare wachsen am ganzen Körper und bilden mit seinem langen Bart, seinen langen Kopfhaaren und der flauschigen Körperbehaarung fast schon eine Art Pelz. Er hat stechend blaue Augen und ist weit über vierzig Jahre alt.
Lukan ist ein lebensfroher Kerl, der für seinen riesigen Appetit und gigantischen Durst nach Bier bekannt ist. Auf den so gewachsenen Bauch ist er extrem stolz und immer wieder kann er in Gasthäusern beobachtet werden, wie er sich selbstgefällig den riesigen Bauch tätschelt. Er bevorzugt feinste Kleidung und seine Vorliebe für (zu) enge Lederhosen ist seine einzige Geschmacksverirrung.
Er singt meist von Schlachten und ist bekannt dafür, dass er die Nutzung offensiver Zaubersprüche und raffinierter Kampftechniken den sonst üblichen bardischen Gepflogenheiten vorzieht.
Eigentlich würde man einen wie ihn eher in der Armee vermuten, doch er liebt den Adri und seine Bewohner. Daher engagiert er sich auch stark im Kampf für die Freiheit und hat sich den "Kriegern der Jägerin angeschlossen. Im Wald kennt er sich so gut wie jeder Waldläufer aus.
Ernston Mältzer - Besitzer der Alfersfurter Waldbrauerei, Ratsherr zu
Alfersfurt
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Ernston ist knapp 1,65 m groß und reichlich untersetzt. Er hat dunkelbraune, kurze Haare und dunkle Augen. Er ist über 30
Jahre alt.
Ernston ist eine Frohnatur und wird nur selten ernst. Zu diesen
wenigen Augenblicken gehören Diskussionen über Handelsabkommen mit
der „Außenwelt" und den seit Jahren stagnierenden Absatz seiner
Brauerei, der der aufkommende Handel mit Herbergsbad erst wenig
gebracht hat. Nach seiner gescheiterten Kandidatur als Bürgermeister
im Jahr 594 AZ, wurde er im darauffolgenden Jahr in den neuen
Stadtrat gewählt.
Er betreibt die Brauerei erst seit kurzer Zeit, aber schon als kleiner Junge wurde er von seinem Vater in die traditionsreiche Kunst der Mältzer-Familie eingeführt, die seit Hunderten von Jahren (und in Alfersfurt seit 445 AZ) brauen.
Mahavir - Befreiungskämpfer
Volk: Mensch (Flan-Suel-Mischling)
Mahavir ist ein Anfang 30, mit braunem Lockenkopf, der oft mit einem starren und geistesabwesenden Blick anzutreffen ist.
Mahavir ist bereits mehrfach als Kämpfer der Aktionsfront Freies Almor überführt worden: beim ersten Mal versuchte er im Herbst 596 AZ, die neu eingerichtete Schiffslinie zwischen Jennden und Nannonshaven zu sabotieren. Beim letzten Mal befreiten in Abenteurer aus einem Geheimgefängnis unter der Straßen Herbergsbads, das mit Prinzessin Karasin in Verbindung gebracht wird. Er war während der Revolution in der Stadt Graufalk untergetaucht. Er plant, im Frühjahr zurück nach Herbergsbad zu reisen.
Aldwen Marindrel - Hohepriesterin des Tempel der Heironeous in Herbergsbad
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Aldewen ist fast 1,90 m groß und schlank. Ihre dunklen, von einzelnen grauen Strähnen durchzogenen Haare trägt sie meist zu einem Zopf geflochten. Sie hat hellblaue Augen und ist 50 Jahre alt
Sie führt den Tempel weise und bestimmt und wird von allen Bewohnern des Tempels uneingeschränkt als Autorität anerkannt.
Das starke Bewusstsein ihrer Pflicht und Verantwortung verleiht ihr in den meisten Situationen die nötige Selbstbeherrschung und Souveränität. Sie vertritt den Tempel nach außen, überlässt allerdings die Führung der Kasse und einen großen Teil der Verantwortung für das Geschehen im Tempel ihrem Vertreter Kaldor Sonnenschwert.
Sie soll im Konvent einen der Sitze übernehmen, die der Kirche zugedacht sind.
Medarkus - Geheimnisvoller Prophet
Volk: Mensch (möglicherweise Oeridianer)
Medarkus war ein Alter Ego von Anarkin, dessen er sich im Untergrund bediente, um den Menschen in Herbergsbad Mut zuzusprechen und über die Tugenden von Almor und den Fall von Karasin zu predigen.
Volk: Mensch (Flan-Suel Mischling)
Landra ist groß (nicht ganz 1,80 m), schlank. Sie hat rotes Haar und blaue Augen. Sie ist 31 Jahre alt.
Sie liebt ihren Beruf und reitet für ihr Leben gern. Ihr außergewöhnlicher Sinn für Mode mag manche konservativere Natur schockieren. Nach dem Verschwinden Eldan Arkions hat sie seine Stelle als
stellvertretender Leiter der Gesellschaft eingenommen.
Mirandus - Zweigstellenleiter der "Aerdy lebt!"-Gesellschaft
Volk: Mensch (Oeridianer)
Nach dem trotz eines kleinen Zwischenfalles sehr erfolgreichen Gastspiel der "Aerdy lebt!"-Gesellschaft in Herbergsbad hat sich die Gesellschaft entschlossen, eine Zweigstelle zu gründen, die sich der Ausbildung von Talenten für die Aufführungen der Gesellschaft widmet. Mirandus, eine joviale Mischung aus Laiendarsteller, PR-Fachmann und Diplomat, ist Leiter dieser Zweigstelle. Mirandus (wohl ein Künstlername) ist etwa 1,70 m groß und hat schwarze Haare sowie einen ebensolchen Schnurrbart, der meist kunstvoll gezwirbelt ist. Er ist sehr neugierig und stets an Neuigkeiten aus der Region interessiert.
Prinz Molil - Regent des Adri-Marklands
Volk: Mensch (Oeridianer)
Vetter des Überkönigs Xavener
Molil ist groß (etwas unter 1,90 m), schlank und durchtrainiert. Er hat hellblondes Haar und blaue Augen. Er ist mit seinen 34 Jahren einer der jüngeren Fürsten in Ahlissa.
In Herbergsbad ist nicht viel über ihn bekannt. Er ist selten in der Stadt und in seinem Regierungssitz praktisch nie anzutreffen. Er ist viel im Feld und versucht seine Heere zum Sieg zu führen. Derzeit verfolgt er primär zwei Ziele: die Eroberung von Kantersfeld und die Beherrschung des östlichen Adri. Seine Expedition auf Alfersfurt hat ihn gelehrt, dass er ein zweites Mal die Waldbewohner und ihren Verbündeten nicht unterschätzen wird. Seine Berater schlagen ihm vor, subtilere Methoden wahrzunehmen.
Er ist froh, dass Karasin ihres Amtes enthoben wurde, da ihre nekromantische Praktiken ihm gar nicht behagten. Da er selbst in Herbergsbad nicht gerne gesehen wird, ist dies für ihn ein Grund mehr, die Eroberung Kantersfelds voran zu treiben.
Edard Morfun - Mysteriöser Unbekannter
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Der Name von Edarf Morfun fiel im Sommer 591 im Zusammenhang mit dem Diebstahl einer goldenen Drachenstatuette aus dem Heironeous-Tempel. Seine Beschreibung gleicht frappierend einem Betrüger, der sich im Frühling des gleichen Jahres als Raynard Byrgel ausgegeben hat und der ebenfalls in die Sache mit dem Auftauchen der Drachenstatuetten und der Drachentempel zu Beginn des Jahres 591 AZ verwickelt zu sein scheint.
Graf Myrak - Herrscher der Stadt Jennden
Volk: Mensch (Suel-Oeridianer-Mischling)
Graf Myrak aus dem Hause Cranden wirkt für einen Menschen ungewöhnlich schlank und drahtig. Er ist kaum größer als 1,70 m. Er hat dunkelblondes Haar und grau-grüne Augen. Er wurde im Jahr 555 AZ in Rel Deven geboren.
Ende des Jahres 589 AZ hat er die Herrschaft über Jennden an sich genommen, die vor ihm Prinz Jichrisen, ein weit entfernter Verwandter, innehatte. Jichrisen ist während des Krieges verschwunden und wurde dann 589 AZ für tot erklärt. Der Familienrat des Hauses Cranden bestimmt Myrak zu seinem Nachfolger.
Myrak ist es gelungen, sich in der Stadt zu etablieren. Sehr zum Entsetzen seiner Verwandten ist er vorübergehend mit Fürst Valeran aus dem Haus Garasteth ein Bündnis eingegangen.
Im Jahr 596 AZ hat er damit begonnen, den Flusshandel zwischen Jennden und Nannonshaven wieder zu beleben. Dabei hat er sich sowohl bei der Kaufmannsgilde als auch bei Valeran unbeliebt gemacht. Ziel ist es, abseits der Handelsstraße von Goldriegel über Jennden nach Herbergsbad Güter zu transportieren. Wie man hört ist das Unternehmen nach anfänglichen Problemen von Erfolg gekrönt. Inzwischen hat Valeran Myrak verziehen, vor allem da dieser seinen Lehnseid ihm abgelegt hat und seinen Zehnten regelmäßig abführt.
Nzevorikin - Böser Priester (?)
Volk: Mensch (vermutet man zumindest)
Über Nzevorikin ist erschreckend wenig bekannt. Es schien sich um einen alten, mächtigen Priester des Incabulous zu handeln, der schon vor Jahren als Gegenspieler einer Abenteurergruppe um den Rao-Priester Ploellin der Anführer des Geheimbunds der Bronzenen Gemeinschaft war. Er sammelte mächtige magische Gegenstände, die er in einem finsteren schwarzmagischen Ritual einsetzen wollte, wobei er allerdings von Helden des Adri gestört wurde - bevor er Tausende von Nachtvetteln auf den Adri loslassen konnte. Man nimmt allgemein an, dass Nzevorikin dabei getötet wurde.
Hilman Obrut - Bürgermeister von Alfersfurt
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer Mischling)
Hillmann ist etwa 1,80 m groß, von schlanker Gestalt und hat dunkle Augen und Haare. Er ist Anfang 60.
Er handelt mit Fellen und Lederbekleidung und ist früher wegen dieser Geschäfte oft in Herbergsbad und Thingplatz gewesen.
Er ist im Spätsommer 594 als Bürgermeister von Alfersfurt wiedergewählt worden. Bereits bei Beginn seiner ersten Amtszeit hat er Parren Ludern zum Anführer der Miliz ernannt. Sein Vertrauen in Parren ist noch nie enttäuscht worden.
Tilman Obrut - Wirt des "Darbenden Druiden", Ratsherr zu Alfersfurt
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer Mischling)
Tilman ist etwas kleiner als 1,80 m, leicht untersetzt und hat einen kleinen Bierbauch. Seine dunkelblonden Haare sind von weißen Strähnen durchzogen. Er hat braune Augen. Sein Alter gibt er mit 42 Jahren an.
Er betreibt die einzige Gaststätte, die in Alfersfurt liegt. Seit zwei Jahren hat er einen Sitz im Stadtrat.
Olafsdottir - Magier
Volk: Mensch (nimmt man zumindest an)
Wenig ist über den enigmatischen Magier bekannt, der sich Gerüchten zu Folge vor einiger Zeit in den südlichen Feuersteinhügeln niedergelassen haben soll. Man kennt ihn nur durch seine Assistenten Corinne und Raynard Byrgel sowie durch Bemerkungen, die Athanasia Baumling, die ihn von früher zu kennen scheint, fallengelassen hat. Seine Ziele sind ebenso unbekannt wie seine Vorgeschichte - und der Grund für seinen sonderbaren Namen... Er hat mittlerweile eine Art Ersatz für die nicht mehr existierende Herbergsbader Magiergilde aufgezogen, dem er den Namen "Olafsdottirs Zirkel" gegeben hat.
Olgros - Ladeninhaber
Volk: Mensch (Oeiridianer-Flan-Mischling)
Olgros, ein mittelgroße, schlanker Mann mit Glatze und Ziegenbärtchen von etwa 35 Jahren, ist Inhaber eines Kramladens im älteren (und ärmeren) Teil der Herbergsbader Neustadt, direkt an der Alten Stadtmauer. Er hat so allerlei merkwürdiges und auch nicht ganz so merkwürdiges Zeugs im Angebot. Olgros unterhält lose Kontakte zu Indigo sowie Klim Agera.
Im Herbst des Jahres 593 geriet Olgros ein wenig ins Blickfeld, als Blerkh, ein Priester im Auftrag von Nzevorikin, zusammen mit zwei Helfershelferinnen seinen Laden überfiel, um einen dort vorhandenen magischen Gegenstand zu stehlen; der Überfall wurde aber von einer Heldengruppe abgewehrt. Daraufhin hat Olgros einen Wachmann eingestellt, der wegen seiner martialischen Erscheinung Gesindel vom Laden fernhalten soll. Was nicht immer zu klappen scheint.
Im Frühjahr des Jahre 598 wird Olgros sein Händlertalent endgültig zum Verhängnis: er schmuggelt Dracheneier nach Herbergsbad ein. Aus ihnen schlüpfen Monstrositäten, die innerhalb von Minuten ausgewachsen sind und anschließend Chaos in der Neustadt verbreiten. Es hilft Olgros wenig, dass er beteuert, er sei übers Ohr gehauen worden, und dass er ja die Spezialisten angeheuert habe, die die Lage bereinigt haben. Sein Laden wird geschlossen, er selbst schmort in einem der - zahlreicher werdenden - Herbergsbader Gefängnisse, bis er von den Revolutionären Ende des Jahres befreit wird.
Volk: Mensch (Oeridianer)
Kurlasgh ist etwa 1,85 m groß, mit kräftigem, muskulösem Körperbau. Er hat dunkelbraunes Haar, blaue Augen und einen kurzen Schnurrbart. Er besitzt eine charismatische Ausstrahlung und einiges Talent als Schauspieler. Er ist 44 Jahre alt.
Sir Pellidon von Ralsand - Ritter im Orden der Beschützer des Großen Königreiches
Volk: Mensch (Oeridianer mit einigen sueloisen Einflüssen)
Sir Pellidon war von großer und (soweit man dies überhaupt erkennen kann) kräftiger Statur. Über sein Aussehen waren keine Aussagen möglich, da er seit Jahren nicht mehr ohne Rüstung und Helm mit heruntergeklapptem Visier gesehen worden war.
Er entstammte dem Haus Crannden und wurde wohl vor etwa 50 Jahren in Ralsand geboren. Über seine frühen Heldentaten als Streiter des Heironeous gibt es einige Belege in den Heironeous-Tempeln der Region und in Nairond. Das letzte, das diese Quellen über ihn berichten, ist dass er um das Jahr 560 AZ dem Orden der Beschützer des Großen Königreiches beigetreten ist. Danach verliert sich seine Spur in Dunkeln, doch hat sich kürzlich herausgestellt, dass er wohl vor etwa 30 Jahren in den Blemu-Hügeln einen Todesritter verfolgt haben muss. Erst im Jahr 591 AZ tauchen wieder Berichte über ihn auf. Einige Abenteurer wollen auf diesem Mann am westlichen Rand des Adri nahe Herbergsbad gestoßen sein. Er soll an der Wiederbeschaffung einer goldenen Drachenstatuette für den Heironeous-Tempel in Herbergsbad beteiligt gewesen sein.
Sir Pellidon stirbt Ende 597 AZ im Duell mit den Todesritter Fürst Myrhal von Rax, kann diesen aber mit in den Tod nehmen.
Ploellin - Priester des Rao im Ruhestand
Volk: Mensch (Oeridianer-Flan-Mischling)
Der eher rundliche und joviale Ploellin war vor langen Jahren ein Abenteurer, der mehrfach mit dem finsteren Priester Nzevorikin aneinander geriet und letztlich mithalf, die Geheimorganisation des Incabulous-Priesters zu zerschlagen. Danach trat er in den Tempeldienst über und ließ sich schließlich in Herbergsbad nieder. Erst kürzlich erinnerte man sich seiner wieder im Zeichen der Rückkehr Nzevorikins, und gar mancher Abenteurer hat nun einen Gefallen bei ihm gut.
Ploellin gilt als ein Kandidat für den Sitz der Kirche des Rao im neuen Konvent von Herbergsbad.
Querca - Druidin der Sheela Peryroyl
Volk: Halbling
Querca ist eine Halblings-Druidin, die Athanasia Baumling selbst in den Feuersteinhügeln aufgelesen und zur Druidin ausgebildet hat. Seitdem hat sich die junge Halblingsfrau aus einem kleinen Dorf in den Feuersteinhügeln zu einer der wichtigsten Helferinnen der Druidin entwickelt.
Querca gehört zu den Druiden, die in Auftrag und Namen Athanasias den Wald durchziehen und dafür sorgen, dass sich das Gedankengut Athanasias im Adri verbreitet, damit die Waldbewohner eher bereit sind, Athanasia als neue Erzdruidin zu akzeptieren.
Querculaquilainen – Baumhirt
Volk: Baumhirt
Quercula – wie er sich von Menschen und Halbmenschen gerne nennen lässt, ist ein junger und ungewöhnlich hastiger Baumhirt, dessen Name soviel wie „Kleine-Eiche-die-es-immer-eilig-hat“ bedeutet. Besonders interessieren ihn Zwerge, da er nicht glauben mag, dass diese keine Bäume mögen.
Er ist voller Tatendrang und schätzt es nicht – im Gegensatz zu vielen anderen seines Volkes – lange Palaver abzuhalten. Er bereut es noch heute, die Schlacht am Druidenborn verpasst zu haben!
Alystin Quillarion - Magierin
Volk: Elf (Grauelf)
Von zierlicher, fast feenhafter Gestalt erreicht Alystin eine Größe von ungefähr 1,50m. Sie trägt lange schwarze Haare und hat mandelförmige, braune Augen. Sie soll um die 200 Jahre alt sein.
Alystin lebt mit ihrem Bruder Darsillas in Lynaria. Zusammen mit Taralan ist sie eine der führenden Persönlichkeiten in der "Vereinigung des Falken".
Darsillas Quillarion - Erfahrenener Schwertkämpfer
Volk: Elf (Grauelf)
Darsillas ist etwa 1,80 m groß, wirkt drahtig und durchtrainiert. Er hat sehr helle Haut und schwarze Haare. Sein Alter wird auf über 150 Jahre geschätzt.
Zusammen mit Taralan ist er eine der führenden Persönlichkeiten in der "Vereinigung des Falken". Er ist der jüngere Bruder von Alystin.
Relmar - Innenminister der neuen Stadtregierung
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Relmar ist ein schlanker, meist etwas gehetzt und nervös aussehender Mensch mit grünen Augen und langen, schwarzen Haaren. Er ist Steuereintreiber im Dienste von Fürstin Karasin und hat Kenntnisse über ein- und ausreisende Karawanen sowie die Dienstpläne der Stadtwache.
Im Jahre 591 AZ war Relmar in die Ereignisse verstrickt, die zum Fall des korrupten Beamten Malenndril führten, der als Spion für das Nördliche Königreich tätig war. Seitdem geht der Steuereintreiber wieder effizient und unauffällig seinem Beruf nach. Mitte des Jahres 597 AZ wurde er aufgrund seiner Leistungen von Graulem zum "Sonderbeauftragten" befördert.
Kurz danach wechselte er auf Anarkins Seite und wurde zu einem seiner maßgeblichen Informanten in der Endphase des Umsturzes. Gleichsam als Belohnung fiel ihm der Posten des Innenministers in der neuen Regierung zu.
Islwyn Sarff - Hexenmeister
Volk: Mensch (Oeridianer?)
Islwyn ist etwa 1,75 m groß; er hat helle Haut, schulterlange schwarze Haare und violetten Augen. Er ist stets gut gekleidet (meist in schwarz, mit ein wenig grün und blau) und trägt in der Regel eine kleine Schlange auf der Schulter. Dies hat ihm den Ruf eingetragen, ein Schützling der mysteriösen Großen Schlange zu sein. Ansonsten ist wenig über ihn bekannt; insbesondere über seine Herkunft spricht er nicht.
Ab 591 AZ erwirbt sich Islwyn einen Ruf als Abenteurer. Im Jahre 594 AZ verschwindet er weitgehend aus der Öffentlichkeit, nachdem ihn Mitte 593 eine fehlgeschlagene Erkundungsmission im Auftrag des Magiers Olafsdottir auf die Inseln des Kummers verschlagen hat, wo er von anderen Abenteurern befreit werden muss.
Erst seit der Rebellion gegen Karasin sieht man ihn wieder öfter in Herbergsbad, häufig in Gesellschaft von Klim Agera. Darüber hinaus werden ihm Kontakte zum neuen Innenminister Relmar nachgesagt.
Andrack Schmerck - Raritätensammler
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Andrack ist mit seinen ca. 1,65 m eher klein gewachsen. Er ist dünn und drahtig. Er hat dunkle Haare und Augen. Er ist etwas über 40 Jahre alt.
Er finanzierte im Winter 596/597 AZ einige Expeditionen in den Adri, die mit alten Drachentempeln in Verbindung stehen. Genauere Ergebnisse der Expeditionen sind nicht bekannt geworden. Es soll sich bei ihm um ein Alter Ego des Arcanaloth Inajira handeln.
Adrian Schnellläufer - Druide der Beory
Volk: Mensch (Flan)
Adrian ist dünn und drahtig. Er hat dunkle Haare und Augen. Er ist Mitte 30. Adrian stammt nicht aus dieser Gegend, sondern aus den Ödlanden zwischen dem Wildwucherwald und dem Einsamen Wald. Die dortigen Druiden haben ihn auf die Wanderschaft geschickt und vor nicht ganz 10 Jahren gelangte er so in die südlichen Ausläufer der Feuersteinhügel. Er befand, dass dies der Ort sein musste, an dem er der Erdmutter am besten dienen könnte. Den Druiden des Adri (die zumeist eher Obad-hai verehren) geht er meist aus dem Weg.
Olagan Sehirli - Händler
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Olagan ist etwa 50, leicht untersetzt und von eher unscheinbarer Erscheinung.
Er trägt meist gute Bürgerkleidung die von gewissem Wohlstand zeugt.
Vor kurzem hat er ein Haus am Rande der Neustadt bezogen, in dem es spuken soll.
Sephiran - Sternenwächter
Volk: Elf (Grauelf)
Zierlich, aber für einen Elfen hochgewachsen, wirkt Sephiran auf Außenstehende arrogant und sich seiner hohen magischen Künste voll bewusst. Interessanterweise scheint es aber noch Sternenwächter zu geben, die seine Kräfte bei weitem übertreffen. Sephiran scheint ein Alter von etwa 250 Jahren erreicht zu haben.
Volk: Halbelf
Amarillion ist nicht allzu groß, schmal und grazil. Sein dunkles, langes Haar trägt er zu einem Pferdeschwanz gebunden, er hat grüne Augen. Er ist Ende dreißig.
Er ist meist recht offen gegenüber Fremden, dabei manchmal auch etwas naiv. Eine gewisse Intelligenz ist ihm nicht abzusprechen, wenngleich sein Talent Menschen zu überzeugen sehr weit geht. Vor allem seine Auftritte mit Gesang und Laute sind in Herbergsbad sehr bekannt.
Seit Kurzem sieht er sich als Sponsor des Waisenhauses von Nareena Disanjo.
Amarillion hat sich Anarkin als Beauftagter für Kultur zur Verfügung gestellt. Er hofft, dass es ihm so gelingt, wieder mehr Touristen nach Herbergsbad zu bringen und die Armut der Massen zu bekämpfen.
Isiltraut Sirno - Waldläuferin, ehemalige Ratsherrin zu Alfersfurt
Volk: Halb-Elfin
Isiltraut ist knapp 1,70 m groß und von muskulösem Körperbau. Sie hat hellgraue Haare, die sie stets zu einem Zopf geflochten hat. Ihre Augen sind grün, mit kleinen orangen Einsprengseln. Sie ist etwa 55 Jahre alt.
Sie gehört als eine der wenigen Waldläuferinnen in Alfersfurt nicht zu Parren Luderns Truppe und misstraut seinem militärischem Gehabe extrem. Sie vermutet, dass erst Parrens Aktionen die Aufmerksamkeit von Ahlissa auf Alfersfurt gelenkt haben. Sie steht mit dieser Meinung im Stadtrat aber allein da. Auch bei der Wahl zum
Bürgermeister 594 AZ konnte sie als Kandidatin nur sehr wenige
Stimmen gewinnen, so dass sie - vollkommen verbittert - zur
Stadtratswahl im Jahr 595 AZ nicht mehr angetreten ist.
Kaldor Sonnenschwert - Priester des Heironeous
Volk: Mensch (Mischling der verschiedensten Menschvölker)
Kaldor ist wohl an die 1,90 m groß und von stattlicher Erscheinung. Er hat kurze braune Haare und haselnussbraune Augen. Er ist Ende dreißig.
Kaldor kam vor fünf oder sechs Jahren aus dem zerstörten Almor nach Herbergsbad und errang sehr bald durch seine Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit das Vertrauen und die Hochachtung von Aldwen Marindrel. Kaldor ist nun stellvertretender Leiter des Herbergsbader Tempels und verantwortlich für die Finanzen des Gemeinschaft.
Er soll einen der Sitze der Kirche des Heironeous im neuen Konvent übernehmen.
Untinar Starkmesser - Kopfgeldjäger
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Untinar ist kaum 1,70 m groß. Er ist hager, aber hat stark austrainierte Muskeln. Er pflegt seine Glatze, in dem der die wenigen Haare, die ihm geblieben sind, täglich rasiert. Er hat grün-braune Augen und ist Ende vierzig.
Untinar ist Mitglied in Ausbildung der Bluthunde - Sektion Herbergsbad. Sein Meisterstück als Bluthund soll die Festnahme des Banditenanführers Caleb sein. Seit sechs Jahren jagt er ihn durch die Feuersteinhügel, den westlichen Adri, die Harfe hinauf und durch die Ländereien der Knochenmark.
Eldun Strahlenase - Barden / Illusionist
Volk: Gnom (Berggnom)
Eldun ist etwa 90 cm klein. Er ist schlank, hat aber ein kleines, gemütlich wirkendes Spitzbäuchlein. Er hat dunkles Haar und dunkle Augen. Er ist etwa 130 Jahre alt.
Er wendet seine Fähigkeiten oft zu Unterhaltungszwecken an und ist daher gern gesehener Gast auf großen Festen, Jahrmärkten und Ähnlichem in ganz Herbergsbad.
Seit einigen ausfälligen Bemerkungen in der Öffentlichkeit bezüglich des Herbergsbader Regimes wird er steckbrieflich wegen Hochverrates gesucht.
Wornat Strom - Demagoge und brillanter Redner
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Wornat ist in Herbergsbad und Umgebung bekannt. Man sagt, kein Schwert sei so spitz, wie Wornats Zunge. Häufig stellt er dies unter Beweis. Man munkelt, er würde aus hohen Kreisen Rückendeckung erhalten und ist bekannter Weise loyal zur Prinzessin eingestellt. Wornat gibt gerne vor, ein reinrassiger Suel zu sein, obwohl es tatsächlich nicht der Fall ist. Seit den Vorfällen um das Auftauchen der Rhennee in Nannonshaven und seinen feindseligen Reden ist Wornat wie vom Erdboden verschluckt.
Oromandia Sturmwind - zornige Halb-Elementar
Volk: Halb-Elementar (Luft)/Mensch (Rasse unbekannt)
Oromandia ist eine dunkelhäutige, junge Frau von großer Schönheit - und leicht durchscheinendem Äußeren. Sie ist das Produkt einer ausgesprochen seltenen Verbindung zwischen Menschen und (Luft-)Elementar, deren genaue Abkunft noch im Dunkeln liegt.
Oromandia tauchte im Erntemond des Jahres 594 AZ unvermittelt im Adri auf und machte durch einen Anschlag auf den gnomischen Aquädukt, den sie dem Augenschein nach "für Moira" durchführte, sowie kurz danach durch die Entführung von Kallra Bergom auf sich aufmerksam. Mutige Abenteurer im Auftrag der Stadt Herbergsbad konnten sie von ihrem Tun abbringen, doch ist mittlerweile klar, dass die "Wetterhexe des Adri" den Wald nicht verlassen hat.
Aron Tapfernas
Volk: Gnom (Berggnom)
Zum gnomischen Sagengut gehört die Legende um den gnomischen Paladin Aron Tapfernas, wie sie in der Sage Gnombjörn der Starke nachzulesen ist. Laut dieser Geschichte besiegte Aron Tapfernas vor langer Zeit entweder im Großwald oder im Adri einen mächtigen Drachen, der von geistig verwirrten Menschen verehrt wurde. Der heldenhafte Paladin des Garl Glittergold musste diesen Sieg aber mit dem Leben bezahlen.
Ilonia Tiefstetten - Anführerin des Drachenkultes
Volk: Mensch (Flan) (?)
Man weiß wenig über Ilonia Tiefstetten. Außerhalb des Drachenkultes hat sie noch niemand bewusst gesehen.
Es ist lediglich bekannt, dass sie die Anführerin des Kultes ist, da von ihr einige Schriftstücke, inklusive einer Aufzeichnung über die jüngeren Ereignisse innerhalb des Kultes, entdeckt wurden. Es gibt Vermutungen, dass sie sich derzeit bei Achtiporax im Haupttempel des Kultes befindet und damit für lange Zeit von der Oerde abgeschnitten ist. Andere meinen, sie wäre dort ums Leben gekommen.
Flestin Trisanth - Waldläufer
Volk: Elf (Waldelf)
Flestin ist etwa 1,40 m groß. Auf den ersten Blick wirkt er fast zerbrechlich, verfügt aber über erstaunliche körperliche Kräfte. Er hat schwarze Haare, die er halblang auf seine Schultern fallen lässt. Seine Augen sind von aquamariner Farbe. Er wird auf über 200 Jahre geschätzt.
Flestin führt zusammen mit seiner Schwester Shalast Bishederry die kleine Waldsiedlung Sicherwald.
Ugleranod - Schrecken des Adri (verstorben)
Volk: Vettel
Die Grüne Vettel Ugleranod versuchte im Jahr 587 AZ, sich im Adri eine Machtbasis zu schaffen, geriet dabei aber in Konflikt mit der seinerzeitigen Erzdruidin Immonara. Immonara warf Ugleranod, die dabei war, sich mit infernalischen Mächten gegen die Druidin zu verschwören, mit einem Flammenschlag nieder und war sich eigentlich sicher, die Vettel getötet zu haben. Doch Ugleranod überlebte aufgrund eines Gefallens ihres dämonischen Meisters, war aber dauerhaft verkrüppelt, und ihr Meister wandte sich von ihr ab.
Sechs lange Jahre sann sie darauf, sich an Immonara zu rächen, und schließlich glaubte sie im Herbst 593 AZ, in der mit Immonara konkurrierenden Athanasia Baumling ein williges Objekt für ihre Rache gefunden zu haben. wider Erwarten taten sich die beiden Druidinnen aber vorübergehend zusammen, und eine in ihrem Auftrag operierende Abenteurergruppe tötete Uglaranod - dieses Mal endgültig.
Lisara Ulmeck - Priesterin der Ehlonna
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Lisara ist etwas kleiner als 1,70 m, ist schlank und hat dunkelbraunes Haar. Auffällig sind ihre verschieden farbigen Augen: das linke ist smaragdgrün und das rechte haselnussbraun. Sie verliert leicht die Geduld und hat ein überschäumendes Temperament. Sie ist Ende dreißig.
Sie befürwortet eine aggressive Verteidigung des Waldes und ist hier einer Meinung mit Parren Ludern. Sie versucht ständig, Prisstyne Carnhuis von dieser Position zu überzeugen; bisher ohne jeglichen Erfolg.
Es bleibt abzuwarten, wie diese Position mit
der neuen Ausrichtung der Druiden unter Athanasia Baumling zusammenpassen
wird. Manche Beobachter können sich vorstellen, dass die bisherige
Konkurrenzsituation zwischen den Druiden und der Ehlonna-Kirche sich
verändern wird.
Sie ist oberste Priesterin der Ehlonna im Tempel der Naturgottheiten in Alfersfurt und Anführerin der "Krieger der Jägerin".
Man sagt ihr eine Beziehung mit Lukan dem Eber nach.
Fürst Valeran - neuer Regent des Fürstentums Herbergsbad
Volk: Mensch (Oeridianer)
Valeran ist groß gewachsen, jedoch von schwächlicher Statur. Er wirkt ausgemergelt, ist aber von ungewöhnlich starker Konstitution. Er hat lange, dünne Haare, die komplett weiß sind. Seinen Augen sind von einem strahlenden blau. Sein Alter lässt sich schwer schätzen, aber er wird wohl schon Mitte 60 sein.
Jahrzehntelang hat er sich mit Söldnertruppen und Humanoiden in der Knochenmark Kämpfe geliefert. Irgendwann wurde er des Kämpfens müde und suchte sich mit seinen Leuten ein Plätzchen, das man leicht unter seine Herrschaft bringen konnte. Das südliche Harfe-Becken war dafür ideal geeignet.
Vor neun Jahren begann er, dort die Macht an sich zu reißen. Dabei war er so erfolgreich, dass ihm Hochkönig Xavener I. diesen Landstrich als Lehen verlieh, das er nun von Pfalz aus regiert.
Ein Grund, warum er sich nach Süden orientierte, kann übrigens auch darin begründet liegen, dass er sehr verärgert war, als er erfuhr das Karasin die Herrschaft in Herbergsbad an sich gerissen hatte.
Daher war seine Wut noch größer, als er erfuhr, dass Xavener I. Karasin zur Herrscherin des Harfe-Beckens erklärte und das Gebiet dem Fürstentum Herbergsbad angliederte.
Er verbündet sich mit Anarkin und bekämpft im Geheimen Karasin. Dabei sorgt er durch geschickte Diplomatie mit Xavener I. dafür, dass dieser sich aus dem internen Machtkampf im Fürstentum heraushält, solange Valeran sicherstellt, dass Herbergsbad Teil des Vereinigten Königreichs bleibt.
Gemeinsam mit Anarkin führt er Ende des Jahres 598 die Revolution an und wird zum neuen Regent des Fürstentums. Für seine Verdienste verleiht er Anarkin das Recht, Herbergsbad neu zu organisieren, unter der Bedingung, dass Herbergsbad - zumindest nominell - zum Lehen des Hauses Garasteth gehört. Man einigt sich auf ein Lehnsgeld von einer Nachtigall pro Jahr.
Vater Freiheit - Mysteriöser Freiheitskämpfer
Volk: Mensch (?)
Vater Freiheit war das Pseudonym von Ernjulf Ebroer, dass er innerhalb der Aktionsfront Freies Almor nutzte. Niemand innerhalb der Gruppe kannte seine wahre Identität
Baldo Wahrheitssucher - Tempelarchivar des Rao-Tempels zu Herbergsbad und Gelehrter
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Mischling)
Baldo ist Ende Sechzig und etwas über 1,70 m groß. Er ist für sein Alter recht rüstig, hat aber nur noch wenige, vor allem graue Haare auf dem Kopf. Seine dunklen Augen versprühen ungeheure Energie und Tatkraft.
Er ist in alten Schriften auf die Geheimnisse einer alten Kultstätte des Nerull gestoßen, die im Adri verborgen liegt. Außerdem hat er vor kurzem einige Informationen über einen Ring alter Drachentempel tief im inneren des Adri entdeckt.
Silbur Waylan - Pholtus-Priester
Volk: Mensch (Oeridianer)
Silbur war der kämpfende Arm des Pholtus-Tempels in Herbergsbad. Er war besonders hart in der Auslegung der Gesetze des Herrn Pholtus und machte dabei vor nichts und niemandem halt. Im Frühsommer 595 AZ wurde er von Sir Höllenfurcht bei der Verteidigung des Tempels getötet und dafür Ende 595 AZ zum Märtyrer der Pholtuskirche erklärt.
Altrigan Werbann - Werwolfjäger
Volk: Mensch (Flan-Oeridianer-Suel-Mischling)
Altrigan ist etwas über 1,75 m groß. Er ist untersetzt und hat einen ausgeprägten Bauch. Er hat lange schwarze Haare, die meist fettig und strähnig sind. Zusammen mit seinen dunklen Augen wirkt dies meist ein wenig düster. Dies wird durch sein joviales und freundliches Auftreten mehr als wettgemacht. Er ist Ende dreißig.
Im Jahr 591 AZ tauchte er erstmals in Herbergsbad auf. Damals war er auf der Jagd nach Werratten, denen er aus Graufalk gefolgt war. Mit Hilfe einiger Abenteurer gelang es ihm, die Werratten auszuschalten, bevor sie größeres Unheil in der Stadt anrichten konnten. Als er 596 AZ wieder in der Stadt auftauchte, sah man ihm an, dass das Leben ihm übel mitgespielt hat: Er hat ein Auge sowie einen Arm verloren und zieht das linke Bein beim Gehen leicht nach.
Erkenbrand Wittering - Kleriker des Pholtus
Volk: Mensch (Oeridianer-Flan-Mischling)
Erkenbrand Wittering ist um die 1,70 m groß und schlank. Er gehört zu den jüngeren Akolythen im Pholtus-Tempel zu Herbergsbad und ist erfüllt von den Lehren seines Gottes.
Zusammen mit einigen Abenteurern reiste er im Herbst 591 AZ nach Graufalk, wo er einen geheimen Zirkel von Xvarts ausheben half, was ihn ohne sein Wissen zum "Geburtshelfer" von Indigo machte. Danach kehrte Erkenbrand nach Herbergsbad zurück, zog sich aber Ende 592 in den Adri-Wald zurück, da ihm die isolationistischen Tendenzen den Pholtus-Kirche immer weniger gefielen. Bei seinem Wirken im Adri fiel er letztlich einem Untoten zum Opfer, der ihn in einer magischen Lähmung hielt, bis er im Herbst 594 AZ von einer Gruppe Abenteurer gerettet wurde. Erkenbrand kehrte nach Herbergsbad zurück, um die aktuellen Entwicklungen in der Kirche des Pholtus zu beobachten. Viele hoffen, er könne die Nachfolge Silbur Waylans antreten.
Wellerin Zennor - Kleriker des Zilchus
Volk: Mensch (Oeridianer-Suel-Mischling)
Wellerin ist etwas größer als 1,80 m. Er ist insgesamt untersetzt und muskulös. Er trägt seine braunen Haare sehr kurz und immer sehr korrekt gekämmt. Seine braun-grünen Augen und sein freundliches Auftreten, nehmen die meisten Menschen für ihn ein. Er ist Ende dreißig.
Als Kleriker steht er im Dienste der Stadtwache und kümmert sich dort um die medizinischen Belange von Wachleuten im Außendienst. Selten einmal ist er im Haupttempel in Herbergsbad anzutreffen, vielmehr hält er seine Andachten und Meditationen in einem der Schreine in den öffentlichen Gebäuden in Herbergsbad ab. Er hofft bald in die innere Verwaltung versetzt zu werden und sich dann um Budgets und Vertragsangelegenheiten kümmern zu können.
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